Blog-Archiv "Ankunft"

So

04

Mär

2018

Beim Vortrag von Arjuna Ardagh

Letzte Woche war ich bei einem Vortrag von Arjuna Ardagh (http://arjunaardagh.com/

Awakening Coach und Autor) in Hamburg. Er stellte sein Buch „Radikale Brillanz“ vor und das darin beschriebene System. Ich möchte es hier nicht erklären. Wer neugierig ist und zu dem die Informationen kommen sollen, kann sich gerne folgende Links anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=U4BQnOBpOm8

https://www.facebook.com/veitlindau/videos/1609363005824516/

 

Ich möchte hier nur kurz mein Erlebnis wiedergeben. Es waren sehr lustige und erkenntnisreiche zwei Stunden. Arjuna ist ein positiver, respektvoller und dankbarer Mensch und strahlt sehr viel Liebe aus.

Er erklärte den immer wiederkehrenden Rhythmus seiner vier Pfeile mit vielen gut verständlichen Beispielen. Erklärte, wo und wie wir Menschen hängen bleiben. Welche Fehler wir oft begehen. Am Ende gab es eine Fragenrunde und es kam zu einem schönen Austausch zwischen ihm und sein Publikum.

 

Jeder hat in diesen zwei Stunden etwas anderes mitgenommen. Ich habe für mich zwei Dinge mitgenommen.

  1. Es war erfrischend, dass jemand, der im „Transformational Leadership Council“ sitzt, klar ausspricht, dass es keine spirituelle Erleuchtung für den spirituell Suchenden geben wird, die ihn von Heute auf Morgen alle seine Probleme verschwinden lässt.
  2. Das Prinzip seiner „Radikalen Brillanz“ basiert meines Erachtens auf dem des Ying und Yang. Der Natur, der Welt der Form, der Gegensätze. Wo Dunkelheit ist, ist auch Helligkeit. Eigentlich ein einfaches und logisches Prinzip, aber trotzdem akzeptieren wir oft die Dunkelheit nicht, wollen am liebsten nur in der Helligkeit verweilen. Aber sich gegen den Fluss des Lebens zu wehren bedeutet Stillstand.

 

Mein Tipp an mich selbst: Gehe durch alles hindurch. Tauche ein in die Wellen und tauche wieder auf und Du wirst sehen, dass Du nie in einem Zustand verweilen wirst. So kommst Du leichter durchs Leben.

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So

04

Feb

2018

Offener Brief an mich selbst - Wissen

Liebe Isabella,

 

es macht Spaß, sich Wissen an zu eignen. Es erfüllt Dich mit Freude, neue Menschen kennen zu lernen, die so vieles wissen, was Du noch nicht weißt. Ihnen zu lauschen, wenn sie Dich an ihren Erkenntnissen teilhaben lassen, ist wie süßer Nektar für Deinen Geist. Er beflügelt Dich und gibt Dir Kraft.

 

Nur bitte verliere Dich nicht in den äußerlichen Botschaften. Verliere Dich nicht in dem Glauben, Du müsstest Dir auch all dieses Wissen aneignen. Denn Wissen ist unendlich. Wir alle wissen unterschiedlich. Deshalb richte Dein Leben nach Dir selber aus. Verliere Dich nicht in Ausbildungen, Workshops, Vorträge etc. Denn wenn Du Dir nur „altes Wissen“ aneignest, wird sich im Grunde genommen nichts ändern.

 

Die wahre Erkenntnis kommt nur aus Dir selbst.

Also nimm Dir bitte mindestens genau so viel Zeit, Dir selber zu zu hören, wie Du Dir nimmst, anderen zu zu hören. Vielleicht sogar noch mehr. Denn Du selbst bist Dein Universum und Deine innere Stimme wirst Du nie hören, wenn Du immer nur anderen zuhörst. Und Deine innere Stimme ist unfassbar klug.

 

Viel Erfolg!

 

In Liebe

Deine Isabella

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Mi

24

Jan

2018

Besiege die Leidenschaft, die Leiden schafft

Es gibt Leidenschaften, die tun einem gut und es gibt Leidenschaften, die tun einem nicht gut. Letzteres sind meist Süchte, die uns selbst und unserer Umgebung nicht gut tun. Sehr wenige Menschen sind frei von Süchten. Es müssen nicht immer Drogen sein, nach denen wir süchtig sind. Es können auch Menschen und Erlebnisse sein.

Hier spreche ich von den ungesunden Süchten, die wir an uns selber erkennen. Was ist es, was wir manchmal unbedingt haben wollen? Was ist es, was wir überhaupt nicht widerstehen können? Und obwohl wir wissen, dass es Kryptonit* für uns ist, greifen wir beständig danach und fragen uns jedes Mal, warum wir es tun.

 

Es bedarf einer sehr großen Willensstärke, solchen Momenten nicht nach zu geben. Da sitzt links das Engelchen auf der Schulter und Rechts das Teufelchen und schwatzen in einer Tour. Das Teufelchen (das Ego) ist unglaublich erfinderisch und versucht alles, um es sich schön zu reden, damit Du einknickst und nachgibst. Den einfachen Weg nimmst, für den Du aber einen sehr hohen Preis bezahlen musst.

 

Ich möchte an dieser Stelle alle diejenigen, die sich manchmal in solch einer Situation wiederfinden, gut zureden. Du schaffst das! Bleibe auf Deinem Kurs bei dem Du weißt, dass es Dir und den anderen besser geht! Es lohnt sich!

 

Meine Tipps für solche Momente:

  • Wichtig: sich Zeit mit der Entscheidung zu lassen und nicht gleich dem Impuls folgen.
  • Musik an machen. Nur inspirierende, die Dein Herz hüpfen lässt. Niemals die, die Du mit der Sucht verbindest.
  • Mit jemanden telefonieren, unter Menschen gehen.
  • Etwas anderes tun. Am besten etwas, was Dir gut tut und wofür du sonst nie Zeit hast oder gerne mehr Zeit hättest.

 

Dir fallen vielleicht mehr Tipps ein? Dann lass uns daran teilhaben und schreibe einen Kommentar.

 

Schlichtweg: Ablenken. Und plötzlich hast Du dieses unbändige Verlangen überwunden. Die Zeit hat Dir geholfen. Das ist der Moment, wo du triumphierst. Du bist nicht wieder in das alte Muster zurück und kannst Dir auf die Schulter klopfen: Du musst nicht wieder etwas wiederholen. Du musst nicht wieder eine weitere Runde durch diese Leidenschaft, die so viel Leiden schafft, drehen. Du wirst spüren, dass es sich gelohnt hat. Neue fantastische Möglichkeiten werden sich Dir öffnen.

 

Bleibe stark!

 

„Wenn Du Dir eine Perle wünschst, such sie nicht in einer Wasserlache. Wer Perlen finden will, muss bis zum Grund des Meeres tauchen.“ (Rumi)

 

 

*Gestein von Supermans Geburtsplanet. Das einzige Mittel das ihn schwächt.

 

P.S. Auch wenn Du mal wieder einknickst, bestrafe Dich nicht all zu hart sondern konzentriere Dich darauf, es beim nächsten Mal zu schaffen.

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Do

19

Okt

2017

Shitstorm im Kopf

Shitstorms gibt es nicht nur im Internet. Sie finden häufig auch im Kopf statt.

 

Kennst Du das, wenn Du plötzlich an etwas denkst, was Dir mal leid tat oder worüber Du Schuldgefühle hast/hattest? Etwas, was Du nicht mehr ändern kannst? Dann geht's los: Deine innere Stimme macht Dir vorwürfe ohne Ende und Du fühlst Dich wie der schlechteste Mensch auf Erden. Der Augenblick wird versaut durch schlechte Laune.

 

Diese Schritte helfen Dir, da raus zu kommen:

  1. Erkenne, dass Du Dich in einem Shitstorm befindest.
  2. Betrachte diese Gedanken als Kommentare auf einen Facebook-Post von Dir.
  3. Frage Dich ernsthaft, ob das Beachten dieser Kommentare Dir in irgendeiner Form hilft oder Dir überhaupt was bringen. Ändert es irgendwas an dem Geschehnis? 
  4. Vergebe Dir für das was geschehen ist.
  5. Als Moderator der Gruppe, löscht Du bildlich alle Kommentare, die gepostet wurden. (Außer die Positiven natürlich)

 

Shitstorms im Kopf brauchen meist bestimmte befindliche Voraussetzungen. Wer ein bisschen an sich arbeiten möchte, kann versuchen, diese zu erkennen und schon bevor sie entstehen, etwas an seinem Befinden ändern. z. B.:

  • Müdigkeit = gehe ins Bett oder nimm einen Powernap
  • Streß = wer setzt Dich unter Druck? Das Leben geht auch weiter, wenn nicht alles sofort erledigt wird oder irgendwas einfach nicht gemacht wird.
  • Triste Umgebung = geh wo anders hin (in ein anderes Zimmer oder raus). Wenn das nicht geht, fokussiere auf etwas, was halbwegs schön ist und betrachte seine Schönheit
  • Langeweile = Du erträgst die Stille nicht? Das Nichtstun? Lausche Deinem Atem und sei dankbar, dass Du am Leben bist.

 

Wer noch weitere Tipps habt, schreibe diese gerne als Kommentar.

Viel Erfolg!

 

 

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Mo

03

Jul

2017

Der Engel an Deiner Seite

Sa

07

Jan

2017

Die Rollen, die wir freiwillig spielen

 

Wir werden als unbeschriebenes und völlig wertungsfreies Wesen geboren. Während wir aufwachsen, entstehen unweigerlich Situationen, in denen wir reagieren müssen. Wir machen uns, wie Pippi Langstrumpf, „die Welt, wie sie uns gefällt“. Einige lauter und kraftvoller als andere. Einige passiver und leiser als andere. Andere wiederum wählen einen Mittelweg. Würden wir in einer wertungsfreien Gesellschaft leben, wäre der Text an dieser Stelle zu ende.

 

Allerdings sind wir von einer wertungsfreien Gesellschaft noch meilenweit entfernt. So viele Verhaltensregeln, Normen und Schablonen, wie wir sie heute anwenden, gab es in unserer Geschichte bestimmt noch nie. Nennen wir als eines der Beispiele einfach mal „den Knigge“. Was für Emotionen ruft es bei Dir, lieber Leser/liebe Leserin hervor, wenn Du an dieses Werk denkst?

 

Entschuldigung, ich komme mal wieder vom Thema ab. Zurück zu der im Augenblick gelebten Reaktion des Kindes. Befindet es sich in einer Umgebung, die in dem Moment die Reaktion ausdrucksstark als negativ bewertet und die Bewertung persönlich adressiert ist, wird es verunsichert und fängt an, an sich selbst zu zweifeln. Eventuell passiert eine ähnliche Situation ein weiteres Mal und die gleiche Wertung wird von der Umgebung ausgesprochen „Du bist...“. Nehmen wir als Beispiel „Du bist ein böses Kind“. Schon wurde dem Kind erzählt, wie es ist und es fängt an, daran zu glauben. Plötzlich hat das Kind eine Entschuldigung dafür, was es tut. Es ist doch böse. Die Umgebung hat es schon bewertet und somit lebt es sich sehr einfach und bequem. Es wird regelrecht von der Umgebung erwartet, dass man Böses tut.

 

Dies sind nur Rollen, die wir dann unser Leben lang weiter spielen, weil wir sie übergestülpt bekommen haben. Aber glücklich, wer dies erkennt!

 

Der erste Schritt aus diesem Schauspiel ist, zu erkennen, wann man etwas tut, was man eigentlich nur tut, weil es eine Gewohnheit geworden ist und weil man es nicht anders kennt. In dem Moment innerlich inne zu halten und zu Reflektieren ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Zudem kann man, als „Umgebung“, anfangen, wertungsfreier zu leben. D. h. wenn Menschen sich nicht so verhalten, wie man es sich wünscht, nicht gleich „Du bist“-Botschaften senden, sondern positive Ermunterungen aussprechen. Z. B. den Spiegel vor halten und fragen, ob man diese Situation gerne anders gelöst hätte oder die positiven Seiten der Person hervorheben und sie loben. Einfach mal überlegen, was würde ich gerne in so einer Situation hören? Vielleicht weiß die Person nicht, dass sie jemanden verletzt hat? Vielleicht versteht sie es nicht? Hilfe anbieten. Helfe und Dir wird geholfen.

Und vor allen Dingen alle Situationen als Geschenk betrachten, weil sie einem die Möglichkeit bieten, daran zu wachsen und die Entscheidungsfreiheit zu nutzen, die uns das Leben bietet.

 

In diesem Sinne: Viel Spaß bei der Lösung von alten Rollen und ein glückliches und fröhliches neues Jahr!

Isabella Rose

isabella(at)heildenken.de

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