Das "ICH" im "WIR"

Mit zunehmender Bewusstwerdung treten auch mal Konfliktsituationen ein. Die Botschaft „Tue das, was Du liebst und sage, was Du Dir wünscht“ klingt einfach. Ist sie auch. Dabei entstehen allerdings zwei Fragen:

 

1. Was, wenn man immer noch in alten Denkmustern fest steckt und durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit, sich seine Realität beim Berücksichtigen der Botschaft ins Negative zieht? Was, wenn man seinen Wunsch formuliert und der andere respektiert ihn, man aber trotzdem denkt, der andere wünscht sich dies eigentlich nicht und ist traurig. Dies liegt also nur in der eigenen Denkweise. Du kannst nicht wissen, was der andere denkt. Somit ist Deine eigene Schlussfolgerung (durch die meistens Frust entsteht) hinfällig. Was kannst Du also tun?

Betrachte Dein Gegenüber als ein leeres Gefäß. Projiziere Deine Vorstellung nicht in den anderen. Vertraue darauf, dass Dein Gegenüber daraufhin auch ehrlich sagt, was er/sie denkt und was er/sie wünscht. Somit gibst Du nicht nur Deinem Gegenüber die Chance, nach zu fühlen, was er sich wünscht und dies zu äußern sondern löst Dich als Bonus auch noch automatisch von alten Denkmustern.

 

2.  Das Ego. Sämtliche Esoterikbücher beten uns vor, wir sollen uns von unserem Ego befreien. Das klingt wundervoll. Aber wenn wir uns von unserem Ego befreit haben, dann dürften wir doch eigentlich nichts mehr „wollen“ würden. Sind Wünsche nicht ein Produkt des Egos? Wenn wir uns vom Ego befreit haben, sind wir wie fließendes Wasser. Wenn ein Stein im Flussbett liegt, sucht sich das Wasser einen anderen Weg. Wir sind „das Fähnchen im Winde“. Somit wird der ganze Satz „Tue das, was Du liebst und sage, was Du Dir wünscht“ hinfällig. Für alle, die diesen erleuchteten Zustand noch nicht erreicht haben, gibt es doch Hilfe:

Wenn Du das tust, was Du willst, sei Aufmerksam. Sei bereit, Deinen (egoistischen) Wunsch auch mal beiseite zu stellen, um jemand anderem Freude zu schenken. Das Lösen von Deinem eigenen Wunsch und trotzdem zufrieden sein, bietet Dir einen enormen geistigen Entwicklungsschritt. Wenn Du aber nur das tust, was Du willst, wirst Du eventuell sehr viel alleine sein. Wenn es gewollt wäre, dass wir auf der Erde alleine sind, dann gäbe es nicht so viele von uns. Wie bei allen Dingen im Leben geht es hier um das gesunde Mittelmaß. Wir sind alle nur ein Teil des Großen, dürfen aber nicht vergessen, dass wir ein eigenständiges Teil sind. Das „ICH“ im „WIR“.

 

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Javier Bushong (Montag, 06 Februar 2017 22:49)


    It's going to be finish of mine day, but before finish I am reading this fantastic article to improve my experience.

  • #2

    Marcel Niccum (Mittwoch, 08 Februar 2017 19:29)


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  • #3

    Lavenia Aguinaga (Mittwoch, 08 Februar 2017 20:49)


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