Trennung

Meinem Gefühl nach, trennen sich momentan unglaublich viele Paare. Das ist natürlich ein subjektives Empfinden. Ich habe mich schlau gemacht und festgestellt, dass heutzutage eine Ehe durchschnittlich 14,5 Jahre hält.

 

Ich bin ein bisschen enttäuscht. In den Märchen, die ich kenne, steht immer „...und sie lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.“ Es fehlte nur leider oft das Wörtchen „gemeinsam“.

 

Tja, auf den Willen eines Menschen hat kein anderer Mensch Einfluss. Wir können niemanden zwingen, uns zu lieben. Was nun?

 

Ich schreibe einfach mal das auf, was mir meine kluge Mutter hierzu geschrieben hat. Es sind klare Worte und vielleicht nicht jedermanns Sache:

 

PARTNER:

Eine Frau und ein Mann, die sich in dem meisten gleichen, fühlen sich in der Gesellschaft des anderen sehr wohl und sie genießen den Fakt, dass beide das Spezielle/Einzigartige in der anderen Person bestätigen.

 

Aber eines Tages, wenn das Ego genug Nahrung bekommen hat, entsteht Langeweile. Es ist ein allgemeines Verhaltensmuster, dass man dann lieber das Neue, Unbekannte sucht, anstatt in der Passivität zu verbleiben.

 

EIN INNERER ANTRIEB LÄSST UNS NICHT RASTEN, DAMIT WIR NICHT ROSTEN.

 

Man sagt, wenn zwei gleich denken, dann ist es einer zuviel.

 

Und Zusätzlich: Wenn Kinder noch dazu kommen, dann wird die Rollenverteilung extrem. An erster Stelle kommt das Kind. Es wird heutzutage auf ein sehr hohes Podest gestellt. Das Kind wird angebetet. Die Mutter ist nur Mutter. Der Vater kommt an zweiter Stelle. Die Liebesbeziehung gerät in Vergessenheit – man SCHAFFT ES NICHT sich um etwas anderes als den Familienalltag zu kümmern. Viele Mütter kriegen Burn-Outs...

 

Ist es dann so komisch, dass so viele Väter ihren Hut nehmen und gehen, wie es so schön heißt?

 

Oberflächlich gesehen, sind die Männer die schuldigen. Aber „Schuld“ haben beide Partner in einer Beziehung, die aufgrund von fehlender Nahrung stirbt.

 

Der Weg zur Befreiung ist der des Verzeihens.

 

GLÜCKLICHSEIN HEISST: BEDINGUNGSLOS JA ZU SAGEN ZUM LEBEN SO WIE ES IST. UND AUS DEN MÖGLICHKEITEN DAS ZU MACHEN, WAS MAN KANN.

 

Und Kinder können nicht unglücklicher werden, als in einer unglücklichen Ehe. Lasst die Kinder Kinder sein.

 

 

P.S. Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende. Es wird daran gearbeitet...

Isabella Rose

isabella(at)heildenken.de

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