Blog-Archiv

Mo

03

Jul

2017

Der Engel an Deiner Seite

Sa

07

Jan

2017

Die Rollen, die wir freiwillig spielen

 

Wir werden als unbeschriebenes und völlig wertungsfreies Wesen geboren. Während wir aufwachsen, entstehen unweigerlich Situationen, in denen wir reagieren müssen. Wir machen uns, wie Pippi Langstrumpf, „die Welt, wie sie uns gefällt“. Einige lauter und kraftvoller als andere. Einige passiver und leiser als andere. Andere wiederum wählen einen Mittelweg. Würden wir in einer wertungsfreien Gesellschaft leben, wäre der Text an dieser Stelle zu ende.

 

Allerdings sind wir von einer wertungsfreien Gesellschaft noch meilenweit entfernt. So viele Verhaltensregeln, Normen und Schablonen, wie wir sie heute anwenden, gab es in unserer Geschichte bestimmt noch nie. Nennen wir als eines der Beispiele einfach mal „den Knigge“. Was für Emotionen ruft es bei Dir, lieber Leser/liebe Leserin hervor, wenn Du an dieses Werk denkst?

 

Entschuldigung, ich komme mal wieder vom Thema ab. Zurück zu der im Augenblick gelebten Reaktion des Kindes. Befindet es sich in einer Umgebung, die in dem Moment die Reaktion ausdrucksstark als negativ bewertet und die Bewertung persönlich adressiert ist, wird es verunsichert und fängt an, an sich selbst zu zweifeln. Eventuell passiert eine ähnliche Situation ein weiteres Mal und die gleiche Wertung wird von der Umgebung ausgesprochen „Du bist...“. Nehmen wir als Beispiel „Du bist ein böses Kind“. Schon wurde dem Kind erzählt, wie es ist und es fängt an, daran zu glauben. Plötzlich hat das Kind eine Entschuldigung dafür, was es tut. Es ist doch böse. Die Umgebung hat es schon bewertet und somit lebt es sich sehr einfach und bequem. Es wird regelrecht von der Umgebung erwartet, dass man Böses tut.

 

Dies sind nur Rollen, die wir dann unser Leben lang weiter spielen, weil wir sie übergestülpt bekommen haben. Aber glücklich, wer dies erkennt!

 

Der erste Schritt aus diesem Schauspiel ist, zu erkennen, wann man etwas tut, was man eigentlich nur tut, weil es eine Gewohnheit geworden ist und weil man es nicht anders kennt. In dem Moment innerlich inne zu halten und zu Reflektieren ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Zudem kann man, als „Umgebung“, anfangen, wertungsfreier zu leben. D. h. wenn Menschen sich nicht so verhalten, wie man es sich wünscht, nicht gleich „Du bist“-Botschaften senden, sondern positive Ermunterungen aussprechen. Z. B. den Spiegel vor halten und fragen, ob man diese Situation gerne anders gelöst hätte oder die positiven Seiten der Person hervorheben und sie loben. Einfach mal überlegen, was würde ich gerne in so einer Situation hören? Vielleicht weiß die Person nicht, dass sie jemanden verletzt hat? Vielleicht versteht sie es nicht? Hilfe anbieten. Helfe und Dir wird geholfen.

Und vor allen Dingen alle Situationen als Geschenk betrachten, weil sie einem die Möglichkeit bieten, daran zu wachsen und die Entscheidungsfreiheit zu nutzen, die uns das Leben bietet.

 

In diesem Sinne: Viel Spaß bei der Lösung von alten Rollen und ein glückliches und fröhliches neues Jahr!

So

25

Sep

2016

Liebe

Sa

06

Feb

2016

Das "ICH" im "WIR"

Mit zunehmender Bewusstwerdung treten auch mal Konfliktsituationen ein. Die Botschaft „Tue das, was Du liebst und sage, was Du Dir wünscht“ klingt einfach. Ist sie auch. Dabei entstehen allerdings zwei Fragen:

 

1. Was, wenn man immer noch in alten Denkmustern fest steckt und durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit, sich seine Realität beim Berücksichtigen der Botschaft ins Negative zieht? Was, wenn man seinen Wunsch formuliert und der andere respektiert ihn, man aber trotzdem denkt, der andere wünscht sich dies eigentlich nicht und ist traurig. Dies liegt also nur in der eigenen Denkweise. Du kannst nicht wissen, was der andere denkt. Somit ist Deine eigene Schlussfolgerung (durch die meistens Frust entsteht) hinfällig. Was kannst Du also tun?

Betrachte Dein Gegenüber als ein leeres Gefäß. Projiziere Deine Vorstellung nicht in den anderen. Vertraue darauf, dass Dein Gegenüber daraufhin auch ehrlich sagt, was er/sie denkt und was er/sie wünscht. Somit gibst Du nicht nur Deinem Gegenüber die Chance, nach zu fühlen, was er sich wünscht und dies zu äußern sondern löst Dich als Bonus auch noch automatisch von alten Denkmustern.

 

2.  Das Ego. Sämtliche Esoterikbücher beten uns vor, wir sollen uns von unserem Ego befreien. Das klingt wundervoll. Aber wenn wir uns von unserem Ego befreit haben, dann dürften wir doch eigentlich nichts mehr „wollen“ würden. Sind Wünsche nicht ein Produkt des Egos? Wenn wir uns vom Ego befreit haben, sind wir wie fließendes Wasser. Wenn ein Stein im Flussbett liegt, sucht sich das Wasser einen anderen Weg. Wir sind „das Fähnchen im Winde“. Somit wird der ganze Satz „Tue das, was Du liebst und sage, was Du Dir wünscht“ hinfällig. Für alle, die diesen erleuchteten Zustand noch nicht erreicht haben, gibt es doch Hilfe:

Wenn Du das tust, was Du willst, sei Aufmerksam. Sei bereit, Deinen (egoistischen) Wunsch auch mal beiseite zu stellen, um jemand anderem Freude zu schenken. Das Lösen von Deinem eigenen Wunsch und trotzdem zufrieden sein, bietet Dir einen enormen geistigen Entwicklungsschritt. Wenn Du aber nur das tust, was Du willst, wirst Du eventuell sehr viel alleine sein. Wenn es gewollt wäre, dass wir auf der Erde alleine sind, dann gäbe es nicht so viele von uns. Wie bei allen Dingen im Leben geht es hier um das gesunde Mittelmaß. Wir sind alle nur ein Teil des Großen, dürfen aber nicht vergessen, dass wir ein eigenständiges Teil sind. Das „ICH“ im „WIR“.

 

 

 

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Sa

07

Nov

2015

Ziele

Wer meinen Blog verfolgt hat, weiß, dass ich ein ganz neues Leben angefangen habe. Deshalb habe ich ihn „Reset“ genannt. Mittlerweile stehe ich nicht mehr so sehr am Anfang meines neuen Kapitels. Es haben sich sehr viele Dinge getan. Ich kann mich glücklich schätzen, denn ich habe nicht nur wundervolle Kinder, einen tollen Job und ein gemütliches Dach über dem Kopf, sondern nun auch einen wundervollen Mann an meiner Seite.

Als Gewohnheitstier würde Mensch jetzt wieder in die alten Muster verfallen, aber darin sehe ich keine Entwicklung. Jetzt geht der interessante Teil erst richtig los. Die Entwicklung meines Selbst innerhalb einer Beziehung.

 

Jetzt, wo ich alles habe, wonach sollte mir dürsten? Wünschen möchte ich mir nichts mehr. Wenn wir uns was wünschen, machen wir unser Glück davon abhängig. Das heißt, wir sind nicht im Hier und Jetzt und erst glücklich, wenn der Wunsch erfüllt ist. Wenn der Wunsch dann erfüllt ist, dann suchen wir uns einen neuen Wunsch und sagen „erst, wenn der erfüllt ist, werde ich glücklich sein“. Somit hangeln wir uns von Wunsch zu Wunsch und sind niemals zufrieden und glücklich.

 

Ein Freund von mir hat einige Freunde, die unglaublich reich sind. Millionäre. Er meinte, fast alle wären von ihrem Leben gelangweilt und würden deshalb ihren Frust mit Drogen und/oder extremen Spielchen betäuben. Er kannte nur einen, der glücklich war. Derjenige hatte sich zum Ziel gesetzt, ein bekannter Künstler zu werden. Ohne sein Geld und seine Beziehungen ein zu setzen. Er malte unglaublich gerne und wurde immer besser.

 

Jetzt könnte man vielleicht sagen „aber Wunsch und Ziel ist doch dasselbe?“. Wenn es das wäre, würde man nicht zwei verschiedene Worte dafür benutzen. Um den Unterschied zu verstehen, kannst Du zwei Sätze laut aussprechen. Definiere für Dich selber, wofür XY bei Dir steht und lasse Dir nach jedem Satz kurz Zeit, um nach zu spüren, was dieser Satz in Dir auslöst:

 

„Ich wünsche mir XY“

 

„Mein Ziel ist XY“

 

An dieser Stelle schreibe ich nicht weiter, da ihr schon die Antwort gefunden habt.

 

Und was ist mein Ziel? Mein Ziel ist es, im Augenblick zu sein.

 

Um dem ganzen noch die Krone auf zu setzen, definiere ich mich schon am Ziel meiner Reise. Ich bin im Augenblick.

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So

01

Nov

2015

Das Böse

Mein Dialog mit einem Kind:

Ich: „Sind wir alle miteinander verbunden oder gibt es nur ein ich und alles andere ist eine Illusion?“

Kind: „Wir sind alle miteinander verbunden.“

Ich: „Warum sind wir verbunden?“

Kind: „Weil wir eine Familie sind.“

Ich: „Wenn wir anderen etwas Böses antun, tun wir es, weil wir auch böse behandelt werden wollen?“

Kind: „Nein.“

Ich: „Warum tun wir es dann?“

Kind: „Weil wir böse sind.“

 

Ganz einfach. Wir tragen alle das Böse in uns. Ohne Böse gibt es kein Lieb. Ohne Schwarz, kein Weiß.

Deshalb sind wir Mensch. Wir brauchen da gar nicht gegen an zu kämpfen. Was wir tun können ist, (natürlich nur wenn wir wollen) uns selbst so verhalten, dass wir nur Liebe leben. Aber das muss jeder für sich alleine entscheiden. Möchtest Du Liebe sein? Dann sei Liebe. Du hast immer die Wahl. In jedem Augenblick.

 

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So

30

Aug

2015

Bedingungs-Los Lieben

Vor fast zwei Jahren zerbrach meine Weltanschauung innerhalb kürzester Zeit. Unsere vierzehnjährige Beziehung hatte alles beinhaltet. Wir Schweden reden gerne von den drei „V“s: Volvo, Vovve (Hund), Villa. In genau dieser Reihenfolge und um noch genauer zu sein, mit Verlobung, Hochzeit und zwei entzückenden Kindern. (Mehr über dieses Ereignis hier) Es war Glück, dass sich mein Lebensfluss, so wie er vor sich hin plätscherte, innerhalb von drei Monaten, einen vollkommen neuen Weg zum fließen suchen musste. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.


Das erste Jahr danach kann man als eine Art Schockzustand beschreiben. Es war gefüllt von Ablenkungsmanövern. Erst nach eineinhalb Jahren begann ich meinen Rückflug zur Erde, um wieder den Boden unter meinen Füssen zu spüren. Nicht ohne eine gewisse Prise Wehmut, denn dort oben zu schweben hat unglaublich viel Spaß gemacht, aber irgendwann wäre mir der Treibstoff ausgegangen und somit entschied ich mich für eine sanfte Landung. Ich versuche immer noch diese Leichtigkeit mit meiner Bodenständigkeit zu kombinieren. Der Wunsch lässt es geschehen.

 

Der Wunsch nach einem neuen Partner wurde immer stärker und zwei Monate nachdem ich diesen Wunsch als Brief an das Universum formuliert hatte, trat ein Mann in mein Leben. Ein Mann, von dem ich nicht gedacht hätte, dass es ihn so gibt. Der all meine Wünsche erfüllt und mich unglaublich glücklich macht. Ein Mann, den ich nur mit einem Wort beschreiben kann: Liebe. Ich danke dem Universum jeden Tag dafür, dass es uns zusammen geführt hat.

 

Damals, als ich mitten in der Trennung steckte, erzählte mir eine Freundin, die das gleiche Schicksal erlitten hatte, davon, dass sie jemand neues kennen gelernt hatte und noch nie in ihrem Leben so glücklich gewesen war. Sie meinte, ich würde das gleiche erfahren, ich solle nur vertrauen. Sie sollte Recht behalten.

 

Natürlich stecken in mir noch kleine Schatten der Angst. Jetzt werde ich mit ihnen konfrontiert. Wenn jemanden etwas Schlimmes widerfahren  ist, dann hinterlässt es Spuren. Es geht nun darum, diese Ängste in etwas um zu wandeln. Etwas, was tausendmal mehr Kraft hat. Liebe.

 

Nun habe ich die Möglichkeit, eine Beziehung so zu gestalten, wie ich sie leben möchte. Und zwar glücklich und ohne ängstliche Gedanken. Auch bestehende Beziehungen kann man in neue Bahnen lenken, wenn man nur den Wunsch dazu hat.

Ich habe manchmal darüber nachgedacht, was ich in einer neuen Liebesbeziehung anders machen würde, als in der alten. Weil schließlich sollte ich ja einige Lehren aus meinen Erfahrungen gezogen haben, oder nicht? Habe ich auch, aber mir wollten nur eine Handvoll neuer Verhaltensmuster einfallen. Also verschwendete ich keine Energie mehr darauf, mir Verhaltensregeln einfallen zu lassen.

 

Da kam ein Gedanke schleichend und wurde immer lauter: Bedingungslose Liebe.

Geben, ohne etwas haben zu wollen. Lieben, ohne Liebe zurück zu fordern. Im Augenblick sein.

Geht man ein Risiko ein, wenn man sich fallen lässt? Nein. Denn wenn man sich einer Sache bedingungslos hingibt, dann ist sie an keine Bedingungen geknüpft, die Schmerz bereiten könnten, wenn sie nicht erfüllt werden. Bedingungs-Los.

 

Diese bedingungslose Liebe werde ich versuchen, nicht nur in meiner neuen Beziehung zu leben, sondern auch bei allen weiteren zwischenmenschlichen Beziehungen. Aber als erstes fange ich bei mir an. Ich muss mich selbst und meinen Körper bedingungslos lieben. Denn: Wie innen so außen.

 

In bedingungsloser Liebe

Eure Isabella 

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Sa

25

Jul

2015

Der All-Tag

Stell Dir vor, es kommt jemand zu Dir und schenkt Dir ein Leben und Du darfst selber festlegen, wie es aussehen soll.

Also: Wie soll Dein Leben aussehen? Womit willst Du es füllen?

 

Wir wissen, dass wir diese Wahl haben und das ist für einige sehr befreiend und andere tun sich sehr schwer damit.

 

Es ist befreiend, wenn man im Augenblick lebt. Leichter gesagt als getan, wenn man gewisse Verpflichtungen gegenüber uns nahestehenden Menschen hat. Deshalb ist es auch richtig, sich im Augenblick manchmal auf die nahe Zukunft zu besinnen und sie nach seinen Vorstellungen zu formen.

Die nahe Zukunft ist der All-Tag. Und damit sind alle Tage gemeint.

(Auch das Thema unseres fünften Heildenker Treffens ).

 

Es geht nur um den Weg. Nicht um das Ziel.

Der All-Tag ist der Augenblick. Er ist der Moment, den wir erleben und genießen können. Das Ziel können wir nicht im Moment erleben. Außerdem verändern sich Ziele und wir können nie mit Sicherheit sagen, ob uns das von uns gewählte Ziel gut tut. Das weiß nur das Universum. Und das Universum will, dass wir glücklich sind. Deshalb tun wir gut darin, das Universum entscheiden zu lassen, wie wir glücklich werden. Wenn wir unseren Moment selber liebevoll gestalten, legen wir die Weichen für ein göttliches Ziel. Wir müssen uns keine Gedanken darüber machen, wann und wie wir einen glücklichen Endzustand erreichen, weil wir schon im Augenblick glücklich sind. Im All-Tag.

 

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Sa

23

Mai

2015

Vom MUSS zum MÖCHTE

Ist Dein Leben lebenswert? Ich meine, lebst Du es so, wie Du es gerne möchtest? Eventuell antwortest Du jetzt „ich würde gerne mehr Freizeit haben, aber ich muss so viel arbeiten“. Wenn ich darauf antworten würde „das ist eine Ausrede“, dann würde ich Dich verärgern. Was wiederum aufzeigt, dass ich genau ins Schwarze getroffen habe, denn Du würdest dich nicht ärgern, wenn Du nicht insgeheim wüsstest, dass ich eigentlich Recht habe.

 

Es hängt alles an einem kleinen, aber mächtigen Wort: MUSS

 

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Sa

11

Apr

2015

Let’s get sensual, ladies!

Nachdem ich das Video mit der Tanzperformance der wunderbaren und talentierten Tänzerin Christina und ihrem Tanzpartner Kiko gesehen hatte, (https://www.youtube.com/watch?v=9rRycQ7fof4) war mir als Tanzwütige klar „ich muss meinen Dancemoves einen gehörigen Schliff geben“. Kurze Zeit später wurde ich über Facebook auf den Tanzworkshop „Sensual Movements Bachata
only ladies by KikoChristina dance projects“ aufmerksam.

Ich las nur „Let´s get sensual, LADIES! Sinnlichkeit Weiblichkeit Eleganz“ und wusste sofort, dass dieser Kurs genau das richtige für mich ist. Ich habe vor vielen Jahren mal Salsa getanzt (hey! Ich habe sogar Goldstar in der Tanzschule gemacht!), aber mit Bachata war ich noch nie in Berührung gekommen. Ich muss zugeben, so richtig wusste ich nicht, worauf ich mich einließ, als ich am Samstag um 13 Uhr Richtung Berliner Tor zur Tanzschule P2 fuhr. Aber ich kannte Christina und wusste, dass es mir auf jeden Fall sehr viel Spaß machen würde.

Klugerweise hatte ich in der Nacht zuvor zwei Stunden bei einer Veranstaltung von „All Guns Blazin“ ohne Unterlass durchgetanzt und ich spürte sämtliche Muskeln in meinen Beinen.

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Sa

28

Mär

2015

Intuition und das Ignorieren der inneren Stimme

Beim Einrichten der neuen Blog-Rubrik RESET dachte ich eigentlich, ich würde jetzt ein geordnetes/langweiliges Leben ohne große Überraschungen führen. Aber anscheinend habe ich in meinem Leben durch die Rubrik „Mein erstes Mal“ etwas angestoßen und die Möglichkeiten zum ersten Mal ergeben sich immer wieder.

Dieses Mal bekam ich die Möglichkeit, zum ersten Mal in meinem Leben den Berg auf Skiern hinab zu sausen. Ich bin früher als Kind in Schweden sehr viel Langlauf gefahren, aber nie Abfahrt. Ich muss auch gestehen, dass ich es wahrscheinlich nie ausprobiert hätte. Ich habe nämlich eine leichte Höhenangst und nicht das nötige Kleingeld dafür (Liebes Universum: Das hast Du jetzt nicht gehört. Natürlich bin ich reich!). Aber als mir ein paar unglaublich liebe Menschen anboten, die kompletten Kosten für ein Wochenende in der Schweiz zu übernehmen, war ich unendlich dankbar und habe mich sehr darauf gefreut. Wieder eine Chance, mich meinen Ängsten zu stellen und über mich hinaus zu wachsen.

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Sa

21

Mär

2015

Es lebe das Unperfekte

Künstler: Sebastian Weissenbacher
Künstler: Sebastian Weissenbacher
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Di

18

Nov

2014

Work/Life Balance

Heute hatte ich einen kleinen Durchbruch in meiner geistigen Entwicklung. Es ist nur ein kleiner Schritt, aber für mich ist es ein Triumph.

Ich war morgens mal wieder Joggen und bin dieses Mal nicht am Strand gelaufen sondern durch den Wald. Vielleicht war es die Nähe zu den Bäumen, die mich dazu gebracht hat, aber ich schaltete mein Musik aus. Ich wollte den Wind und die Musik der Natur hören. Das Geräusch der Stille.

Das letzte Jahr habe ich wie im Rausch verlebt. Und immer schön laut Musik dabei. Hauptsache Ablenkung.

Die brauche ich nicht mehr. Das ist wundervoll. Noch ein weiterer Schritt in Richtung ausgewogener Work/Life Balance. Denn jetzt muss ich zusehen, dass ich meinen Glückshöhenflug in den Alltag integriere. Das wird spannend.

Ich habe die herbstlich gelb-orange Natur und den Duft von nassem Laub und nasser Erde genossen. Die ganze Runde lief ich ohne Musik und lauschte nur der Natur. Es war wundervoll.

Den Rest des Tages habe ich nur geruht. Mein Körper muss sich momentan anscheinend erholen und ich gebe ihm die Ruhe, die er braucht. Es ist so wichtig, auf alle Zeichen zu achten. Inklusive der, die der Körper gibt.

Erkenntnis: Bis jetzt machte ich Sport, um von außen die Bestätigung zu kriegen. Aber diese Art von Bestätigung ist nur flüchtig und oberflächlich. Ich mache nun nicht mehr Sport, um anderen zu gefallen sondern um meiner selbst willen. Weil es meiner Gesundheit gut tut und ich dadurch ausgeglichener bin. Mein Körper ist leistungsfähiger und ich bin dadurch stark.

Work/Life Balance: Wenn ich müde bin, lege ich mich hin. Punkt.

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Mi

12

Nov

2014

RESET - Alles auf Anfang

Jeden Tag fahre ich mit dem Fahrrad an einem großen Bürogebäude vorbei. Zuerst fiel es mir nicht so auf, aber irgendwann mal sah ich es mir genauer an. Es was sehr verwahrlost und schon an einigen Stellen demoliert und beschmiert worden. Ich fand es aber eigentlich sehr schön. Es hatte eine sehr interessante Architektur und ein cooles Design. Seitdem dachte ich jedes Mal, wenn ich daran vorbei fuhr, darüber nach, was man alles damit anstellen könnte. Vielleicht ein Designhotel daraus machen? Oder eine Etage für Kunstausstellungen, eine für unterschiedliche Diskotheken und eine Do-it-yourself-Fläche etc. Es gab tausend Möglichkeiten, dieses Haus zu nutzen.

Vor einer Woche standen plötzlich große Maschinen vor dem Haus und Männer in orangefarbenen Westen rannten beschäftigt kreuz und quer. Sie fingen an das Gebäude ab zu reißen. Mein Gebäude! Mit dem ich doch noch so viele tolle Pläne hatte! Ich war wahnsinnig enttäuscht. Wer macht so was? Wer macht sich die Mühe, ein riesiges schönes Bauwerk, das noch nicht einmal alt ist, ab zu reißen?

Da hat sich jemand mal die Mühe gemacht, ein schönes Haus zu entwerfen und es gab bestimmt auch eine tolle Einweihungsfeier, auf der viele glücklich über die Fertigstellung waren. Und all das wird jetzt vernichtet. Mit großem Kraftaufwand. Es wird nicht nur lange dauern, es ab zu reißen, sondern auch bestimmt was kosten.

Zuerst dachte ich „Wie sinnlos! Warum machen sie das?“ und ich habe lange darüber gegrübelt.

Natürlich habe ich auch Parallelen zu den Beziehungen zwischen Mann und Frau gezogen. Eine neue Liebe entsteht, baut sich langsam auf und plötzlich wird alles umständlich wieder abgerissen.

Ich kam zu dem Entschluss, dass es entweder mit verseuchter Bausubstanz gebaut wurde und das Gebäude komplett gesundheitsgefährlich sein musste, oder dem neuen Käufer kein Glück bringen würde.

Gegen beides habe ich keine Argumente.

 

Mein Gebäude wurde auch mit viel Kraftaufwand abgerissen. Während dieser Zeit habe ich mich so viel wie möglich abgelenkt. Jetzt ist es so weit und ich lande langsam wieder auf der Erde. Aber eigentlich will ich nicht landen. Ich habe Angst. Hier oben schwebt es sich so schön. Aber ich muss landen. Weil ich zwei kleine wundervolle Kinder habe, mit denen ich eine glückliche Kindheit erleben möchte.

Ich habe bis jetzt Vollgas gegeben und alles dafür getan, um mich zu motivieren und um mein Selbstwertgefühl wieder zurück zu gewinnen. Ich habe sehr viel für mein Äußeres getan. Mindestens fünf Mal die Woche Sport und auf die Ernährung achten. Das werde ich auch weiterhin versuchen, aber nicht mehr so übertrieben. Weil ich einfach keine Lust mehr dazu habe. Ich möchte auch mal wieder fünfe gerade sein lassen können. So richtig schlemmen, mich gehen lassen und nur rumhängen und chillen. Ohne schlechtes Gewissen haben zu müssen, weil ich mich eigentlich extra anstrengen müsste um mit dem vorherrschenden Schönheitsideal mithalten zu können. Einfach die Angst los lassen.

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Sa

18

Okt

2014

RESET - Offizielle Version

Mein Neustart

 

Liebe Leser,

entschuldigt meine lange Abwesenheit. Sie lässt sich leicht erklären. Hier die Liste meiner Tätigkeiten in den letzten fünf Monaten:

  • Renovierung der neuen Wohnung (ich habe nie zuvor in meinem Leben so viel gestrichen, einen Bohrer in der Hand gehalten oder eine Lampe angeschlossen. Jetzt bin ich Profi!)
  • Umzug in die Großstadt (Kulturschock: vom Haus mit Garten in eine Dreizimmerwohnung im vierten Stock ohne Fahrstuhl und Balkon)
  • Auflösung eines kompletten Hausstandes, gefüllt mit Sachen aus einer vierzehnjährigen Beziehung, im Alleingang (ohne die Hilfe von meinen lieben Freunden hätte das nie so großartig geklappt. Ihr wisst, wer ihr seid: Danke, dass es euch gibt!)
  • Einarbeitung in meinen neuen Job
  • Zu meinen Eltern pendeln, um am Wochenende bei meinen Kindern sein zu können (sie hatten Sommerferien)
  • Einschulung planen und durchführen
  • Kindergeburtstage planen und durchführen
  • Auf Hochzeiten und Taufen singen

 

Ich habe bestimmt was vergessen...

Nach dem Umzug war ich so schlapp, so kraftlos habe ich mich in meinem ganzen Leben noch nie gefühlt.

 

Man könnte sagen, dass ich nach der Trennung in einer Art Schockzustand gelebt habe. Zum Glück änderte sich nichts an meiner Situation, weil die Kinder und ich in der gewohnten Umgebung bleiben konnten (halt nur ohne Mann im Haus). Dafür hatte ich den absoluten Glückstreffer als Mitbewohnerin. Die Zeit war toll. Das klingt etwas komisch, aber es war so. Wer meine alten Blogeinträge gelesen hat, weiß warum. Und ohne meine tolle Mitbewohnerin wäre das niemals so schön geworden. Wir waren für einander da und konnten uns gegenseitig auffangen, wenn wir drohten zusammen zu brechen. Das schlimmste mit dem Umzug nach einem dreiviertel Jahr war die Trennung von ihr. Sie ist eine der liebevollsten und tollsten Menschen, die ich je kennen gelernt habe. Ich vermisse sie immer noch.

 

Tja, und jetzt sitze ich hier. In meiner kleinen Wohnung, die aus jeder Faser der Tapete „Isabella“ schreit, fahre täglich mit dem Fahrrad zu meiner wundervollen Arbeit und bin glücklich. Aber auch irgendwie total ziel- und planlos. Ich habe wirklich überhaupt kein Plan, was das Leben mit mir vor hat. Zum ersten Mal in meinem Leben weiß ich nicht einmal ansatzweise wohin die Reise geht.

 

Jetzt muss ich mich erstmal neu sortieren und ihr dürft mich dabei gerne begleiten.

Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

P.S. Mein Smartphone wurde geklaut. Ich wünsche dem Dieb alles Gute und dass er mit meinem Handy glücklich wird. Leider gibt’s dafür erstmal keine Fotos. Das ändert sich hoffentlich bald.

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Sa

09

Aug

2014

RESET - Inoffizielle Version

Mein Neustart

 

Mir ist schlecht. Ja. Richtig übel. Nicht von meinem Leben. Nein. Ich war noch nie so glücklich wie jetzt. Endlich. Seit? Naja, es hat fast ein Monat gedauert. Da bin ich umgezogen. Ihr habt so lange nichts von mir gehört. Das hatte seinen guten Grund: Ich dachte ich wäre stark! Aber es gab etwas, was stärker war als ich. Das Naturgesetz.

 

Wie ihr schon wisst, bin ich schon seit einem dreiviertel  Jahr von meinem Mann getrennt. In dieser Zeit habe ich in einer Art Schockzustand gelebt. Jetzt habe ich einen neuen wundervollen Job und bin vor drei Wochen zusammen mit meinen zwei kleinen Kindern in eine entzückende Wohnung nach Hamburg umgezogen.

 

Hiermit will ich allen Frauen, die von ihrem Mann getrennt sind, und alle, die nicht von ihrem Mann getrennt sind, aber einen Neuanfang wagen, von meinem „Restart“ ins NEUE und UNBEKANNTE berichten. Denn es kann nur besser werden. Wenn man es will.

 

Mir ist übrigens schlecht, weil es acht Uhr morgens an einem Samstag ist und ich gerade mal zwei Stunden gepennt habe und fünf Cuba Libres, einen braunen Sambuca und einen Elbfick (beruhigt euch, habe auch lernen müssen dass man es trinkt und dass es nach Lakritze schmeckt) getrunken habe. Und das, nachdem ich fast drei Monate lang keinen tropfen Alkohohl getrunken habe. Also durfte ich.

Vor allen Dingen feiere ich. Ich feiere, dass ich diesen verf***ten Umzug geschafft habe. Ganz alleine und mit zwei kleinen Kindern. Wonderwoman? Ja, das bin ich.

Ihr habt so lange nichts von mir gehört. Das liegt daran, dass ich noch nie in meinem Leben so viel Kraft brauchte, wie für diesen Umzug. Ich habe den angesammelten Kram von eineinhalb Jahrzehnten aus  dem Hausrat des gemeinsamen Hauses (plus Garten) von mir und meinem Ex-Mann aussortiert. Habe versucht, alles Unbrauchbare zu verkaufen, denn schließlich kriegt man nicht alles in eine Dreizimmerwohnung von ca. 70 qm, was vorher in ein Haus mit 130 qm passte, rein. Der Garagenverkauf war nicht sehr erfolgreich. Heutzutage kaufen wir anscheinend lieber alles neu, weil doch alles „so schön billig“ ist. Somit landete unglaublich viel brauchbarer und schöner Hausrat letztendlich auf dem Müll. Wer jetzt aufschreit „Wie konntest du nur? Denk doch an die Umwelt! Da hätte man doch dies und das machen können...“, dem sag ich nur „Fass mich an die Füße!“. Ich bin so stolz auf mich, dass ich den Umzug überhaupt geschafft habe.

 

Stellt euch vor, ihr verlaßt euch darauf, das jemand euch rechtzeitig vor dem Umzug beim Streichen hilft und werdet dann immer wieder vertröstet. Die Zeit verstreicht und erst drei Tage vor dem Umzug sagt die Hilfe komplett ab. Ich sitze also alleine da, mit zwei Kindern und muss scharf überlegen.
Was mache ich?
Es gibt Option A) hinsetzen und heulen. Mich über mein Leid beklagen und völlig depressiv werden.
Dann gibt es Option B) Isomatte und Schlafsack einpacken, Pott weiße Farbe holen und alleine in die Wohnung fahren, um ein paar Nachtschichten ein zu legen.
Ich also los. Ich sage euch: Ich habe noch nie so hart körperlich gearbeitet, wie die Tage um den Umzug herum. Drei Nächte lange habe ich nur insgesamt, ich übertreibe es Mal, neun Stunden geschlafen. Kleiner Tipp: Streicht niemals im Dunkeln eure Bude weiß. Ich hatte zwar eine Schreibtischlampe von meinen supernetten neuen Nachbarn geliehen bekommen, aber ihr erfreut euch am nächsten Tag an dem Leopardenmuster an den Wänden/Decken.

 

Zum Glück habe ich ganz tolle Freunde, die mir durch diese ganze fürchterliche Zeit geholfen haben. Ohne sie wäre ich zusammengebrochen. Ich will keine Namen nennen, aber sie werden sich im Folgenden wiedererkennen:

 

Danke an zwei wundervolle Frauen, die in dieser Zeit meine Kinder betreut haben.

Danke an den hilfsbereiten Mann, der die zwei Stühle für mich lackiert hat.

Danke an den anderen hilfsbereiten Mann, der das Bücherregal der Kinder gerettet hat. Das Regal wäre jetzt sonst in Neon-Batik-Optik. (Tut mir leid, dass aus uns beiden nichts wurde...)

Danke an den gerade frisch gewordenen zweifachen Vater, der die restlichen Lampen abbaute.

Danke an meine guten alten Freunde, die nicht nur beim letzten sondern auch bei diesem Umzug geholfen haben indem sie mir das Halteverbotsschild  spendiert haben.

Danke an meine Eltern, die das Umzugsunternehmen bezahlt haben. What a f*** relief!!!

Danke an meinen jungen schwulen Nachbarn (Oh mein Gott! Hat sie das wirklich gerade geschrieben? Ja, habe ich), der immer für mich da ist und der Liebe gibt, ohne etwas zurück zu fordern und mich bei allen meinen Vorhaben (Abkleben der Wohnung, Garage-Sale etc.) unterstützt hat.

Danke an meine thailändische Sonne und ihren Mann, die mir halfen, das komplette Haus in Kartons zu packen, mit mir bis zwei Uhr Nachts zu malen/tapezieren, die Kartons wieder aus zu packen, einen Mörder-IKEA-Schrank zusammen zu bauen und Lampen in der neuen Wohnung zu montieren.

Danke an die tolle Freundin, die mir mit dem Einrichten der Wohnung beratend zur Seite stand und 24/7 ein offenes Ohr für mich hatte.

Danke an alle meine Freunde, die mein Gejammere ertragen haben und mir geistigen Halt boten.

Bestimmt habe ich hier jemanden vergessen zu erwähnen, aber im Herzen werde ich die Person niemals vergessen.

Ohne euch hätte ich diese schlimme Phase meines Lebens bei weitem nicht so gut gemeistert!

 

Aaaand, for the record: das Schlimmste war nicht der Umzug. Fürchterlich war die Einsicht, dass jetzt wirklich und ohne wenn & aber und endgültig und überhaupt... dieses eineinhalbe Jahrzehnt mit einem tollen Mann an meiner Seite (mit dem ich vor hatte, alt zu werden) vorbei ist. Vor dem Umzug war alles noch relativ normal, trotz Trennung. Das einzige, was anders war, war dass der Vater einfach nicht mehr bei uns wohnte. Jetzt ist alles vorbei. 14 gemeinsame schöne Jahre gehören nun endgültig der Vergangenheit an.

Verrückt irgendwie.
Diejenigen unter euch, die noch nie in so einer Situation waren, können sich das so vorstellen: Pflückt eine Pusteblume und pustet auf sie. Alles fliegt weg. So einfach ist das Leben.

 

Reset.

 

Ich bin ein glücklicher Mensch.

 

P.S. Kann mal bitte jemand das Fenster schließen? Der Wind draußen ist so laut.... Ich brauche einen Schluck Wasser... und überhaupt: das Leben geht weiter.

 

 

 

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So

11

Mai

2014

Mein erstes Mal - geht zu Ende

Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt hat, hat gemerkt, dass ich die letzten drei Wochen nicht mehr besonders verlässlich war. Ich möchte mich bei euch dafür entschuldigen. Es hat den guten Grund, dass sich mein Leben gerade wie ein Karussell auf Ecstasy dreht und ich Mühe hatte, die wirklich wichtigen Dinge im Fokus zu behalten.

 

Aber wie singt es sich so schön? „Alles neu macht der Mai“

Nächste Woche überrasche ich euch mit einer neuen spannenden Blog-Serie.

 

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Do

24

Apr

2014

Mein erstes Mal - Ärger mit der Polizei

Eigentlich mag ich Polizisten. Sie haben definitiv ihre Daseinsberechtigung. Ich denke, ich habe eher eine Abneigung gegen ihre Macht. Macht ist etwas, was leider auch negativ ausgenutzt wird.

 

Mein Ex hat sich immer darüber amüsiert, dass ich beim Anblick eines Polizeiwagens leicht zusammenzuckte und „Scheiße, die Bullen“ stöhnte. Diese Reaktion war ein Überbleibsel aus meiner Langhaarigen-Bombenleger-Zeit, als meine Freunde und ich gerne mal eine Sportzigarette drehten und das Auto mit seinen Rauchschwaden jede Discotheken-Nebelmaschine vor Neid erblassen ließ. Mittlerweile habe ich meine Phobie auch ohne Hilfe eines Therapeuten in den Griff gekriegt. Tja, eventuell hat sich das ab heute wieder geändert...

 

Stell Dir vor, Du bist eine (fast) alleinstehende Mutter, die seit kurzem in Teilzeit arbeitet und in die große Stadt eine Stunde hin und eine Stunde zurück pendelt. Dein jüngstes Kind, was noch zum Kindergarten geht, hast Du zum Glück von einer befreundeten Mutter abholen und betreuen lassen, da der Kindergarten schon seit zwanzig Minuten geschlossen hat, wenn Du aus der Bahn steigst. Du bist schon in der Bahn eingedöst, weil Du an Schlafmangel leidest. Weil Du nicht wie der letzte Schlunz im Büro auftauchen wolltest, hast Du hochhackige Schuhe gewählt. Jetzt graust Dir davor, dass Du einen doppelt so langen Weg laufen musst, um Dein Kind ab zu holen. Also beschließt Du, direkt nach Hause zu gehen, Dir den Kinderfahrradhelm zu schnappen und mit dem Fahrrad die restliche Strecke zu bewältigen. Da Dein Kind schon zu groß ist, hast Du keinen Kindersitz mehr, kannst ja aber auch kein Kinderfahrrad AUF Deinem Fahrrad transportieren. Du erinnerst Dich an Deine Zeit als Kind und schwelgst in dem schönen Gefühl, als Du noch hinten auf dem Gepäckträger bei Mama/Papa/Freund/Freundin mitgefahren bist.

Es ist ja auch nur eine ganz kurze Strecke, die Du zurücklegen musst. Das wird schon nicht so schlimm sein.

 

Du kommst bei der Freundin an, setzt ein glückliches Kind hinten auf den Gepäckträger und düst los. (Ich habe es gerade gegoogelt: Es sind genau 700 Meter) Nach 450 Metern kommt Dir ein Polizeiwagen entgegen. Er hält neben Dir an. „Sie dürfen das Kind so nicht transportieren. Unterlassen Sie das!“ (War ein etwas längerer Sermon, will euch aber nicht mit dem Beamtendeutsch langweilen, kennt eh jeder)

Du antwortest „Ja, mache ich.“ Sie fahren weiter und Du bist so kaputt und gestresst (hoffentlich dauert die Essenszubereitung nicht zu lange, ich habe wahnsinnigen Hunger!), dass Du auch wieder auf das Fahrrad aufsteigst und die restlichen 250 Meter noch schnell mit dem Fahrrad bewältigen willst. Irgendwie kriegst Du mit, wie die Polizei hinter Dir wendet und Dir nach fährt. Sie hält Dich wieder an. Der älteste der beiden Kollegen steigt aus, plustert sich mit gewichtiger Miene vor Dir auf und sagt „Was von Unterlassen haben Sie nicht verstanden?“ Du bist völlig überfordert und denkst „WTF, als Kind bin ich doch ständig hinten auf dem Gepäckträger mit gefahren?“ stattdessen entfährt Dir nur ein genuscheltes „Ich wohn da vorne“ (zeigst auf Dein Haus) „Wollte nur den Rest fahren und dann nie wieder in meinem Leben mein Kind hinten auf dem Gepäckträger mitnehmen.“

(Äh, warum eigentlich nicht? Ist das nicht meine Verantwortung? Meinem Kind könnte auch ein Baumzweig auf dem Weg zur Schule auf den Kopf fallen, darf es jetzt nicht mehr vor die Tür gehen?)

An dieser Stelle muss ich bedauern, dass die Polizisten nicht mehr grün tragen. Grün beruhigt so schön.

 

Polizist „Geben Sie mir jetzt ihre Personalien!“

Du: „Habe ich leider nicht dabei. Aber ich wohne da vorne. Wir können schnell zu mir gehen und ich gebe sie Ihnen“

Polizist: „Nein! Sagen Sie mir jetzt Ihren Namen, Adresse und Geburtsdatum und Geburtsort!“

Er trägt sogar stoisch den Namen der schwedischen Stadt ein, in der Du geboren wurdest. Nach langem und mühseligem Buchstabieren.

Währenddessen hat Deine Tochter ihre Schwester auf der anderen Straßenseite gesehen. Sie laufen aufeinander zu, großes Hallo und dann großes Entsetzen. Deine kleinste Tochter erzählt Dir später, dass sie Angst hatte, dass ihre Mutter jetzt ins Gefängnis muss und sie vielleicht nie wieder sieht.

 

Der Junge Polizist klärt Dich noch mal darüber auf, warum man kein Kind auf den Gepäckträger transportieren darf. Es gibt anscheinend Anhänger für größere Kinder zu kaufen. Du als Mutter kannst nämlich überhaupt nicht einschätzen, ob Dein Kind alt und klug genug ist, dass es seine Füße in die Speichen steckt oder nicht. Und sollte es das doch tun, bist Du dafür verantwortlich, dass die Polizei ausrücken muss und ein Protokoll anfertigen muss. Nicht zu reden von den horrenden Krankenhaus-Kosten. Davor will Dich Vater Staat unbedingt schützen! Er will nur das Beste für Dich. Und nur ER weiß, was das Beste für Dich ist. Du musst gar nicht mehr Dein Leben selber bestimmen! Ist das nicht HERRlich?!

 

Ich hoffe, ihr verzeiht mir, dass ich zu diesem Blog-Eintrag kein eigenes Foto von dem Happening beisteuern kann. Mir kam es etwas fehl am Platze vor, die zwei Polizisten um ein Posing zu bitten.

 

Am Nachmittag genoss ich das schöne Wetter beim Joggen während die Kinder Fahrrad fuhren. Da kreuzte ein alter Opa die Strasse mit seinem Rollator und auf dem Rollator saß seine kleine Enkeltochter. Sie fiel fast ab als er versuchte, über den Bordstein zu kommen. Ich hätte eigentlich sofort die Polizei alarmieren sollen. Das Kind hätte sich ja den Fuß brechen können! Die wären bestimmt sofort ausgerückt...

 

Aber wie ihr wisst, bin ich eine Glückskünstlerin und deshalb bin ich Kling und Klang ganz dankbar. Wären sie nicht gewesen, hätte ich keinen interessanten Blog-Post diese Woche gehabt.

 

Ach ja, bei meiner Jogging-Runde fiel mir dann doch noch ein zum Thema passendes Motiv auf: 

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Fr

18

Apr

2014

Mein erstes Mal - bei meiner neuen Arbeitsstelle

Ich habe endlich einen neuen Job! Juhuu!

Ich habe den nettesten Chef auf der ganzen Welt, die liebsten Kollegen und einen schönen Arbeitsplatz. Es ist toll, wieder zu arbeiten.

Die Zeit davor habe ich gebraucht, um mein Leben und das meiner Kinder nach der Trennung in die richtige Bahn zu lenken. Alles kam zur rechten Zeit. Auch, wenn ich zwischendurch ungeduldig wurde, wusste ich, dass mein Leben ganz genau weiß, wann ich für den nächsten Schritt bereit bin.

Es ist eine Teilzeitanstellung und somit habe ich genügend Zeit für meine Kinder und  Heildenken. Ich bin so dankbar.

Obwohl ich mir eingestehen muss, dass es wahrscheinlich etwas schwieriger werden wird, die Zeit für meine abwechslungsreichen Unternehmungen zu finden. Aber vielleicht kann ich dadurch zeigen, dass meine „ersten Male“ auch funktionieren, wenn man arbeitet?

Zudem spüre ich, dass in mir eine Idee für eine neue interessante Blog-Serie keimt...

 

Ich bin dankbar, dass ich mit den „ersten Malen“ angefangen habe, denn dadurch habe ich erkannt, dass das Leben total spannend und abwechslungsreich ist. Es hat mir ganz neue Horizonte eröffnet und mir das Gefühl, das ich in der Kindheit hatte, das mir die ganze Welt offen steht, wieder zurückgegeben. Denn Fazit ist:

 

„Life is about the people you meet and the things that you create with them. So go out and start creating.“

 

Egal wie alt, hoch, schwer, gutaussehend (oder was auch immer Dein Gehirn Dir diktiert, was zwischen Dir und einem glücklichen Lebensgefühl steht) Du bist, Du hast MILLIONEN von MÖGLICHKEITEN!

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Mo

07

Apr

2014

Mein erstes Mal - Hasenolympiade

Entschuldigt bitte die lange Blog-Pause. Sie hatte den einfachen Grund, dass zuerst meine älteste Tochter krank wurde, dann ich und dann meine jüngste. Normalerweise fahre ich bei den ersten Krankheitserscheinungen eines Familienmitgliedes sofort mein Seuchenschutzprogramm hoch: viel Hände waschen, oft Handtücher wechseln und erstmal keine Mundküsse. Klappt normalerweise hervorragend.

Aber irgendwie war ich dieses Mal sehr nachlässig. Dadurch, dass ich den ganzen Winter so fit war und mich noch nie so voller Energie gefühlt habe, wie in den letzten Monaten, war ich davon ausgegangen, dass ich „unkaputtbar“ wäre. Tja, das sah das Universum anders und bremste mich kurzerhand aus...

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So

23

Mär

2014

Mein erstes Mal - bei einer Electric-Jam-Session

„This is your life. Do what you love and do it often!“ Das ist mein momentaner Leitspruch. Das Leben ist zu kostbar um es mit Tätigkeiten zu füllen, auf die man eigentlich keine Lust hat.

Wenn Du gerne segelst: geh segeln! Wenn Du gerne malst: male! Wenn Du gerne küsst: küsse! Und um Himmels Willen: schalte endlich den Fernseher aus, damit Du dafür Zeit hast! (Es sei denn, Du liebst das Geglotze...)

 

Ich, für meinen Teil, tanze gerne. Tanzen macht mich high und glücklich. Ich versuche, fast jeden Abend zu tanzen. Fitness-Studio habe ich aufgegeben. Dafür braucht man Motivation um seine Sachen zu packen, sich an zu ziehen und den Weg dorthin an zu treten. Die hatte ich eine zeitlang und es hat mir auch sehr viel Spaß gebracht. Aber andere Lebensumstände erfordern andere Maßnahmen. Als Single-Mom kann ich mir nicht jeden Abend einen Babysitter leisten. Wenn die Kids in der Falle liegen, schlüpfe ich schnell in meine Workout-Klamotten und drehe die Musik im Wohnzimmer so laut, dass meine Kinder aus dem Bett fallen. Was sie nicht tun, sondern stattdessen schneller einschlafen. Egal wie schlecht es mir geht, während des Tanzens ändert sich meine Laune und danach bin ich wieder ein ausgeglichener und glücklicher Mensch. Tanzen setzt definitiv Glückshormone frei.

 

Was ich aber genauso gerne mache, ist singen. Meine Mutter ist Opernsängerin und dadurch war meine ganze Kindheit geprägt von Musik und Gesang. Hier meine Biografie als Sängerin zu präsentieren, lenkt vom eigentlichen Thema ab. Wenn Du neugierig geworden bist, kannst Du gerne auf meine andere Internetseite gehen. Vielleicht suchst Du ja gerade nach einer Hochzeitssängerin? Du kannst mich für alle gesanglichen Schandtaten buchen: www.isabella-rose.de

 

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Mi

19

Mär

2014

Mein erstes Mal - bewusst vom Plan abgewichen

Es gab mal ein Experiment von Allan I. Teger im Jahre 1970, bei dem er seinen Studenten die Möglichkeit gab, auf 1 Dollar zu bieten. Der Clou an der Sache war, dass derjenige, der am meisten bot, den Dollar gegen seinen Einsatz bekam. Der Zweitbietende musste sein Gebot ebenfalls bezahlen, erhielt aber keinen Gewinn.

Teger wiederholte das Experiment bis zu 40 mal - jedes mal lag das Höchstgebot über 1 Dollar, Höchstmarke bei über 20 Dollar! Am Ende ging es nur noch darum, zu gewinnen...

 

Hiermit lässt sich vielleicht das merkwürdige Verhalten des „Festhaltens“ an Dingen erklären. Weil es schon so viel gekostet hat, will z. B. keiner der Gegner in einem Krieg ihn beenden. Oder ein näheres Beispiel: jemand, der feststellt, dass er jahrelang mit seinem Unternehmen schlecht gewirtschaftet hat und es in absehbarer Zeit nicht besser werden wir, macht trotzdem krampfhaft weiter, anstatt auf zu geben, sich neue Ziele zu suchen und zu akzeptieren, dass alles nur Zeit, Geld und Kraft gekostet hat.

 

Diese Studie gab mir zu denken und einen Tag später konnte ich mein eigenes Verhalten in einer ähnlichen Situation testen.

Ich wollte an einem Samstag unbedingt in das Shopping-Center A, weil ich wusste, dass dort die passenden Läden für mich waren. Also fuhr ich frohen Mutes los und landete – schwupps – im Stau. Nach einer Stunde waren die beiden linken Fahrbahnen Richtung Innenstadt frei und darauf brausten schon die Autos nett an mir vorbei. Aber ich wollte ja UNBEDINGT zum Shopping-Center A und dafür musste ich den zwei rechten Fahrbahnen folgen. Nach einer weiteren halben Stunde im Stau, wog ich langsam ab „Der Stau dauert bestimmt noch eine dreiviertel Stunde. Gibt es die Läden vielleicht doch in einem anderen Shopping-Center?“

Dann dachte ich an die Studie und scherte sofort nach Links aus. Ich genoss die Erleichterung, die das schnelle Vorwärtskommen in mir auslöste. Nach eineinhalb Stunden Stau hatte ich mich endlich entschlossen, in das Shopping-Center B zu fahren.

Dort angekommen, stellte ich fest, dass es keine interessanten Läden gab. Ich konnte aber etwas essen und Kraft tanken. Dann entschied ich mich, trotzdem zum Shopping-Center A zu fahren. Aus dieser Richtung gab es keinen Stau. Ich fuhr also los, kam beim Shopping-Center A an und war glücklich. Auf dem Rückweg gab es noch ein bisschen stockender Verkehr, aber der hat mich dann nicht mehr geärgert. Ich hatte das bekommen, was ich wollte. Über Umwege.

 

Meine Moral von der Geschichte: Es gibt viele Wege zum Ziel. Verschwende keinen Gedanken an den Weg!

 

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Mi

12

Mär

2014

Mein erstes Mal - im Dienste von Frau Holle

Auf der Suche nach einem neuen Nebenjob, stieß ich letztens in unserem städtischen Blättchen auf eine interessante Anzeige. Es wurde eine Buffetkraft in einem sehr rustikalen Café/Restaurant in einem nahe gelegenen Dorf gesucht.

Ich meldete mich auf die Anzeige, ohne zu wissen, was eine Buffetkraft so macht. Ich stellte mir vor, wie ich hinter einem Buffet stehe und den Leuten helfe, ihre Häppchen auf den Teller zu tun. Mir war klar, dass dies nicht der Realität entsprechen würde.

 

Als ich bei dem alten Bauernhof an kam, war erstmal keiner da. Zuerst ging ich durch einen verwunschen Garten voller Statuen und kleiner Sitzecken und als ich eintrat, fühlte ich mich wie Harry Potter, der zum ersten Mal runter ins Dorf Hogsmeade darf und in die Dorfschenke „Drei Besen“ einkehrt. Wer meinen Blog aufmerksam gelesen hat, weiß, dass ich vor kurzem noch auf dem Kiez in einem Electro-Club gearbeitet habe. Das hier war das krasse Gegenteil!

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Do

06

Mär

2014

Mein erstes Mal - im Datingportal

Nach einem eher missglückten Ausflug in die Welt von Friendscout, hatte ich das Thema Internetbekanntschaften abgehakt. Das Prozedere hat mich einfach gelangweilt und war mir zu umständlich. Der Aufwand war mir schlichtweg einfach zu groß.

Als mir dann eine Freundin von Tinder erzählte (eine Facebook-App für’s Handy), wurde ich neugierig. Und da ich ja jetzt das Leben ausprobieren möchte, habe ich mir gleich die Tinder-App auf mein Handy geladen und es hat sich gleich die besten Fotos von meinem FB-Profil raufgezogen. Es vergleicht die „Gefällt mir“-Angaben von anderen Usern und guckt, ob weitere gemeinsame Interessen bestehen. Außerdem zeigt es auch an, ob man gemeinsame Freunde hat.

Auf einem Blick sieht man ein großes Foto mit Namen und Alter drunter. Man kann dann entweder sofort auf ein Kreuz drücken (sollte man nicht überzeugt sein oder vor Schreck sein Handy fallen gelassen haben) oder auf das Herz. Dann gibt es einen Match und man kann sich fröhlich SMSn hin und her schreiben.

 

Nachdem ich die App abends eingerichtet hatte, startete es eine Suche in meiner Umgebung und ergab: NICHTS! Keine Männer, die auf mein so schön bearbeitetes Foto reagieren? Das kann doch nicht sein?

Nun ja, am nächsten Tag sah es eeetwas anders aus. Ich hatte so viel Auswahl, dass ich, während der einstündigen Wartezeit beim Amt, fast einen Krampf in der Hand bekam, weil ich ständig auf meinem Handy hauptsächlich weggewischt, aber auch mal ein Herzchen verteilt habe. Schön finde ich, dass nicht mehr so auf das Alter geachtet wird. Es interessieren sich Männer in jedem Alter für mich. Schönheit ist halt keine Frage des Alters und die Männer scheinen das genau so zu sehen. (Eine Offenbarung!)

 

FAZIT: Nichts geht über eine persönliche Begegnung im echten Leben! Aber wenn es doch online sein soll, dann liegt mir Tinder am meisten. Schnell und umkompliziert. Habe auch schon zwei/drei nette Chats gehabt. Mal sehen, wer das Rennen bei mir macht und mich auch mal Live und in Farbe erleben darf. Das Leben ist ein Spiel. Also Jungs „Auf die Plätze, fertig, los!“

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Sa

01

Mär

2014

Mein erstes Mal - arbeiten in einer Bonbon Manufaktur

Freitag, 11 Uhr. Ich betrete ein schönes altes Hanseatenhaus und mich umspült eine der süßesten Duftwellen, die ich je erlebt habe. Hier dominiert eindeutig das Grundnahrungsmittel Zucker.

Der gemütliche Laden, in dem ich heute ein paar Stunden zur Probe arbeiten werde, ist liebevoll eingerichtet und voller glucosehaltiger Überraschungen.

 

Homepage: LÜNEBURGER BONBON MANUFAKTUR

 

Inhaber Hans Seelenmeyer begrüßt mich freundlich und zeigt mir den Laden. Man merkt, dass viel Herzblut drin steckt. Spannend ist vor allem auch die Schauküche, in der Dennis (der Zuckerbäcker), jeden Tag um 12 und um 15 Uhr vor den Augen der Kunden die Bonbons frisch zubereitet.

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So

23

Feb

2014

Mein erstes Mal - im Skatepark und nackt draußen bei fünf Grad in der Sonne

Zuerst wollte ich es umgedreht schreiben: „nackt draußen bei fünf Grad in der Sonne und im Skatepark“. Hätte aber für zu viel Verwirrung gesorgt.

 

Letzte Nacht habe ich in meiner Lieblings-Disco drei Stunden lang durch getanzt. Ich LIEBE tanzen! An dieser Stelle möchte ich ein bisschen Werbung für den fleißigen DJ Norman Müller (SoundsOuttaRange) machen. Hier findet ihr eine Geschmacksprobe seines Könnens:

 

https://soundcloud.com/soundsouttarange/digital-norman-skweeevening

 

Hier gibt’s immer Updates, wann und wo er auflegt und wann seine Radiosendung auf Byte FM läuft:

 

https://www.facebook.com/SoundsOuttaRange

 

Als ich um halb fünf Uhr morgens endlich mein Haupt auf mein weiches Kissen betten konnte, wusste ich, dass ich spätestens in vier/fünf Stunden aufwachen würde. Das tue ich nämlich immer, wenn ich spät ins Bett komme. Gibt’s unter euch jemanden, der das erklären kann?

 

Um neun mache ich mir mein Frühstück und die Sonne lacht mir ins Gesicht. Das wirft die Frage auf: Ist jetzt schon Sommer? Ich sitze hier drin in meiner beheizten Höhle und habe komplett das Gefühl für die Jahreszeiten verloren. Bei mir ist immer Fußbodenheizungsherbstwinterfrühling oder Sommer. Bei so einem Wetter schauen Kinder raus und sagen, es ist Sommer – ich kann jetzt im T-Shirt und Barfuss rausgehen. Dieser Gedanke ließ mich nicht los. Ich also raus aus den Klamotten und mitten auf die Terrasse gestellt.

Erste 15 Sekunden: Herrlich!

Nächste 15 Sekunden: Frisch! (Die Vögel lachen mich aus!!)

Folgende 15 Sekunden: Sehr frisch! (Nein, die Vögel feuern mich an!!)

Weitere 15 Sekunden: Hmm... so fühlt sich das also an, wenn die Füße kein Gefühl mehr haben! (Die Vögel denken, ich bin eine Vollmeise!!)

Restliche 30 Sekunden: Soll ich rein gehen oder nicht? (Ich höre die Vögel nicht mehr, konzentriere mich auf die Füsse)

Noch 30 Sekunden: Halte durch, das ist jetzt ein Testlauf für das Guiness Buch der Rekorde! (Ich bin eine Vollmeise!!)

Zwei Minuten. Gut, oder?

Was das jetzt gebracht hat? Die Erkenntnis, dass man draußen noch nicht nackt rumlaufen kann. War aber trotzdem lustig.

 

Und nein, ich hatte letzte Nacht keinen Tropfen Alkohol getrunken. Ich bin schließlich Glückskünstlerin und erreiche den Glückszustand auch ohne Fremdeinwirkung. Manchmal darf natürlich trotzdem nachgeholfen werden. Sehe keinen Sinn in Enthaltsamkeit.

 

Weiter ging’s: Die Sonne schrie, ich solle endlich raus kommen und mit meinem Brettchen spielen gehen. Ich bin 38 Jahre alt und habe mit dem Skateboardfahren angefangen. Zuerst dachte ich „Was denken bloß die Leute?“ Dann dachte ich „Who the f*** cares?!“

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Fr

21

Feb

2014

Mein erstes Mal - eigenes Porzellan hergestellt

Letzte Woche war ich mit meiner Mitbewohnerin und den Kids bei Porzellanfräulein in Hamburg/Winterhude. Wir hatten einen Gutschein gewonnen und durften uns nun mit Pinsel und Farbe an Tassen, Schalen, Tellern und sonstiger Keramik kreativ austoben.

 

http://www.porzellanfraeulein.de

 

Der Laden ist hell und gemütlich, die Inhaberinnen freundlich und zuvorkommend und die Keramik-Auswahl hat ein schönes Design. Wir saßen neben einer Frauengruppe, die über ihre Arbeitskollegen tratschten und an einem anderen Tisch befand sich sogar ein Mann(!) mit seiner Frau und sie pinselten glücklich vor sich hin. Man kann Getränke bestellen oder selber mitbringen und es gibt eine kleine Kinderecke.

 

Ich hätte am liebsten ein ganzes Service bemalt, aber es war doch zeitaufwändiger, als wir dachten und somit waren wir jeder nach ca. drei Stunden mit einem einzigen Werk fertig. Gut, wir hätten mehr Zeit gebraucht, aber das wollten wir den Kids nicht antun.

 

Da ich ein sehr praktischer Mensch bin, habe ich mich für eine ziemlich große Tasse entschieden. So spare ich mir das Aufgießen einer zweiten Tasse Tee...

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Mi

19

Feb

2014

Mein erstes Mal - bedingungslose Liebe

Ich habe mich verknallt. Zuerst habe ich mich dagegen gewehrt, aber als ich es einfach zugelassen habe, hat mich eine unglaublich wundervolle Welle der Liebe überrollt. Und, obwohl es sich herausstellte, dass ich diese Person, in die ich mich verguckt habe, wahrscheinlich nicht haben kann, schwimme ich in diesem wundervollen Gefühl. Ja, wenn jetzt kein Wunder geschieht, werde ich ihr weiterhin nur in meinem Kopf nahe sein.

 

Das merkwürdige ist, dass es mir nichts ausmacht. Ich habe verstanden, dass wir alle EINS sind. Wir sind alle miteinander verbunden. Egal was wir tun, es wirkt sich alles auf das GANZE aus. Dafür, dass ich überhaupt dieses unglaubliche Gefühl der Liebe erfahren darf, bin ich unendlich dankbar. Somit führt mich das unweigerlich zu dem, was ich jetzt lebe – BEDINGUNGSLOSE LIEBE <3

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Di

18

Feb

2014

Mein erstes Mal - rückwärts joggen

Gestern war ich mal wieder joggen. Herrlich! Aber immer vorwärts kann auf Dauer langweilig werden und da ich ja jetzt jeden Tag etwas neues ausprobieren möchte, bin ich (so oft es ging) rückwärts gelaufen.
Das hat schön im Bauch gekitzelt. Sehr lustig. Werde ich jetzt öfter machen.
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Mo

17

Feb

2014

Mein erstes Mal - Prinzessinnengeburtstag

In meiner Kindheit sah eine Geburtstagparty so aus: Man kam, es wurden Geschenke geöffnet, es wurde Torte gegessen, wild gespielt und dann ging man wieder nach Hause.

Meine Mutter musste also nur für genügend zuckriges Backwerk sorgen und in der Nähe bleiben, falls sich jemand verletzte.

 

Heutzutage sieht es gaaaanz anders aus.

Und dabei mache ich als Mutter selber keine Ausnahme. Unsere letzte Geburtstagsparty lief unter dem Motto „Harry Potter“ (persönliche Notiz: zum Patentamt und mein selbst erfundenes Zaubererduell patentieren lassen...)

 

Wochen vorher geht der Stress schon los. Welches Motto? Welche Kinder?

Es beginnt schon bei der Einladung – selber basteln oder kaufen? Selber basteln macht voll Eindruck. Also mit den Kindern basteln. Am Ende gebe ich dann meist an, die Kinder hätten alles selbst gemacht.

Dann stellt das Geburtstagskind einen Geschenkekorb bei einem x-beliebigen Supermarkt zusammen. Man darf den Gästen ja nicht zumuten, sich Gedanken über das Geschenk machen zu müssen oder noch viel schlimmer: Das Kind könnte etwas geschenkt bekommen, was es gar nicht haben will!

Dann muss man nicht nur für sein eigenes Kind Geburtstagsgeschenke kaufen. Nein, jedes Kind, was zur Feier kommt, muss am Ende noch irgendwas Besonderes mit nach Hause nehmen. D. h. die Gäste werden zum Geburtstag meines Kindes beschenkt. (Mittlerweile müssen unsere Gäste sich nur mit Süßigkeiten begnügen. Irgendwo geht bei mir dann auch die Grenze)

Und dann die Spiele! Dafür müsste ich eigentlich noch eine separate Erzieherinnen-Ausbildung machen. Eine Mutter hat mir bei unserem fünfjährigen Geburtstag so starken Druck gemacht, ich müsse Spiele anbieten, dass ich tatsächlich eine Kiste mit Verkleidungssachen zusammengestellt habe und damit ein Flaschendrehspiel anbot. Weil ich sie damit vom freien Spielen abhielt, schauten mich die Kids derart gelangweilt und vorwurfsvoll an, dass ich noch tagelang schlechtes Gewissen hatte. Die beste Resonanz kam von den kleinen Gästen, als wir eine Party ohne irgendwelchen Firlefanz oder Programm feierten.

 

Nichtsdestotrotz kann eine Motto-Party auch gelingen. So gestern geschehen.

Die Mädels und ich waren auf einer Prinzessinnen-Party eingeladen.

Und so, wie Väter sich immer diebisch freuen, wenn sie wieder ungeniert mit Lego oder der Eisenbahn spielen dürfen, freue ich mich immer wahnsinnig darauf, mich verkleiden zu dürfen.

Klar hätte ich ganz normal auf die Party gehen können und das Geschehen als Unbeteiligte beobachten können. Da ich nun aber jeden Tag etwas Neues ausprobieren möchte, entschließ ich mich, mich auch als Prinzessin zu verkleiden und so viel wie möglich mit zu machen. Das hat wirklich ganz viel Spaß gemacht. Die Schnitzeljagd ließ ich zwar ausfallen (es hat geregnet und schließlich war ich eine ECHTE Prinzessin), dafür habe ich die Küche meiner Freundin aufgeräumt. Bei anderen auf zu räumen macht irgendwie mehr Spaß, als bei sich zu Hause.

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Sa

15

Feb

2014

Mein erstes Mal - ehrenamtlich?

Gestern habe ich beim Krankenhaus angerufen und mich als ehrenamtliche Sterbebegleiterin angeboten.

 

Wieso ich das machen möchte? Der Tod ist leider immer noch ein großes Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. Alle freuen sich, wenn ein neuer Mensch geboren wird, aber keiner befasst sich gerne mit dem Sterben. Dabei gehört das genauso zum Leben dazu. Nehmen wir z. B. die Indianer oder Ägypter. Ihre Toten wurden (werden) geehrt und fast schon vergöttert. Die Göttin Hel steht nicht nur für Glück und Heilung, sondern auch Zerstörung. Genau das, woraus das Leben besteht. Da sind wir wieder bei Ying und Yang angelangt. Das eine kann ohne das andere nicht existieren. Einer kommt, einer macht Platz. Wenn wir die Schönheit in diesem natürlichen Prozess erkennen, dann können wir beruhigt unserem Schicksal begegnen.

 

Ich habe viel über Nahtod-Erlebnisse gelesen und glaube an die Wiedergeburt. Manchmal bekomme ich Besuch von Seelen. Das ist ein Bestandteil meines Lebens und für mich ganz normal. Der gewählte Freitod meiner Großeltern hat mich damals gezwungen, mich mit diesem Thema intensiv zu beschäftigen.

 

Manchmal werde ich als Sängerin bei Begräbnissen gebucht. Das Singen auf Begräbnissen hat eine ganz besondere Magie und ich mache das genau so gerne, wie bei einer Taufe.

 

Ich hoffe, ich kann einer Seele helfend und liebevoll durch die letzte Zeit in seiner jetzigen körperlichen Hülle begleiten. Mal sehen, ob es dazu kommen wird.

 

„Et kütt wie et kütt!“

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Fr

14

Feb

2014

Mein erstes Mal - auf dem Skateboard

Vorgestern war ich bouldern und heute Morgen wache ich mit herrlichstem Schulter(!?)-, Arm- und Brustmuskelkater auf. Das hat YAKARI bestimmt nie...

 

Gestern habe ich mal wieder etwas Neues ausprobiert und zwar Skateboard fahren. Ich gebe zu, es war nicht ganz mein erstes Mal. Als ich neun Jahre alt war, habe ich meine Eltern angebettelt, mir ein Skateboard zu kaufen. Es war ein seeehr schweres Brett mit seeehr langsamen Rollen. Aber es war neonpink und mit einem schwarzen Adler drauf! Ich glaube, ich stand ungefähr eineinhalb Mal drauf und dann hatte sich das Thema auch erledigt. Letztendlich wohnte ich auf einem Hof, an dem nur eine einzige richtige Straße vorbei ging und die war auch noch schlecht asphaltiert. Von den rasenden SAABs und Motorrädern fange ich gar nicht erst an zu erzählen.

 

Warum ich jetzt mit dem Skaten anfange? Ich möchte diesen Sommer unbedingt Wellenreiten lernen und ich möchte meine Balance bis dahin schulen. Also habe ich bei Facebook geschrieben, ob mir vielleicht jemand sein altes Board verkaufen kann. Ein Tag später wurde mir eins geschenkt! Wünsche sollten also immer ausgesprochen werden, dann werden sie auch erfüllt. (Persönliche Notiz: Demnächst ein Mountainbike auf Facebook wünschen)

 

Die letzten paar Tage waren wundervoll sonnig und so zog ich mit meinen Kids und ihrer Freundin los. Die Kids auf Inlinern und Tretrollern und ich auf meinem neuen (alten) Brettchen, das sich übrigens butterweich fährt. Wir haben gespielt, dass wir die „Wilden Kerle“ waren und ich war Marlon:

 

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Do

13

Feb

2014

Mein erstes Mal - Bouldern

Ich gucke kein Fernsehen mehr. Ich habe dafür einfach keine Zeit. Seitdem ich kein TV mehr glotze, schaffe ich unglaublich viele Dinge. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass ich sehr gut schlafen kann. Was wohl auch damit zusammen hängt, dass ich nach 18 Uhr nichts mehr esse.

 

Vor kurzem habe ich aber mal wieder etwas mit meinen Kindern geguckt und zwar YAKARI. Ich liebe YAKARI. Und in der Folge kletterte er in Bäumen und an Bergwänden hoch. Da habe ich so eine Lust auf das Klettern bekommen! Gesagt, getan: Gestern Abend habe ich meine Turnschuhe eingepackt und bin nach Lüneburg ins KRAFTWERK zum Bouldern gefahren.

 

http://kraftwerk-lueneburg.de/

Eine sehr schöne und liebevoll geführte Halle.

 

Was ist Bouldern? Das ist Klettern ohne Seil. Sollte man runter fallen, fällt man auf eine weiche Matte.

Ich bin fast zweieinhalb Stunden geklettert, weil es so viel Spaß gemacht hat. Zwischendurch habe ich versucht, auf der Slackline zu balancieren.

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Di

11

Feb

2014

Mein erstes Mal - als Bloggerin

Heute habe ich mit dem Bloggen angefangen - mit gemischten Gefühlen. Ob das so eine gute Idee ist? Das Jahr des Yang-Pferdes hat angefangen und da soll man bekanntlich nichts machen, hinter dem man nicht 100%ig steht... Aber ich vertrete auch die Ansicht, dass das Leben einem immer Hinweise gibt, was zu tun ist und wie man sich entscheiden sollte, und dass man dem Fluss des Lebens folgen sollte (I GING).

Somit sitze ich hier und tippe fleißig mein Leben ins Internet. Obwohl ich auf der Suche nach einer festen Arbeit bin und ich überhaupt nicht weiß, ob die Recruiter, die auf meinen Blogg stoßen, ihn zum Vor- oder Nachteil für mich auslegen.

Ach, ich mache es einfach. Schließlich handelt der Blog vom ersten Mal und dass ich jeden Tag etwas Neues ausprobieren möchte.

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Sa

08

Feb

2014

Mein erstes Mal - als Bardame

Der Start für meine ersten Male macht dieses Wochenende: Ich habe bei einem Freund in seinem Club als Bardame gearbeitet. Ich hatte so etwas noch nie gemacht (diesen Satz werdet ihr in meinem Blogg wahrscheinlich öfter hören). Hinzu kam, dass ich – naja, drücken wir es für mein Unterbewusstsein einfach mal positiv aus – im Kopfrechnen fast  gut bin. Das Wort Nachtschicht habe ich bis dato nie in den Mund nehmen müssen. Ergo war ich wahnsinnig aufgeregt und hatte Angst vor Freitag. Das einzige, was mich beruhigen konnte, war das Worst-Case-Scenario: Sollte ich wirklich versagen, dann wüsste ich wenigstens, dass ich das nie wieder versuchen werde und könnte mich neuen Aufgaben widmen.

 

Am Freitag um 22.30 Uhr begann meine Schicht. So sah mein Arbeitsplatz aus:    

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Sa

08

Feb

2014

Mein erstes Mal - INTRO

Im Spätsommer 2013 platzte überraschenderweise meine „warmgefurzte Komfortblase“.  Plötzlich war ich Single-Mom mit zwei wundervollen Kindern. Nach dem ersten Schock und das Einrichten eines geregelten Alltags und eines freundlichen Umgangs mit meinem Ex-Mann stand ich nun vor ein paar großen Fragen: Wer bin ich? Was mag ich? Was will ich?

 

Jahrelang habe ich meine Kinder und meine Beziehung an erster Stelle gesetzt und meine eigenen Wünsche einfach vergessen. Und das war auch vollkommen in Ordnung so. Aber jetzt, da meine Kinder aus dem Gröbsten raus sind und ich plötzlich Zeit für mich selbst habe, will ich herausfinden, was mich glücklich macht.

Denn es geht um den Moment. Wir haben nur diesen Augenblick.

 

 

Bei meinem Streben nach Sicherheit (mein Mann/mein Haus/mein Auto) habe ich mir mein eigenes Gefängnis gebaut. Sicherheit ist ein Trugbild. Ich will raus aus der Sicherheit. Ich will das Leben spüren! Nur ich kann mir selber Glück schenken.

 

Darüber handelt dieser Blogg: Ab sofort habe ich mir vorgenommen, jeden Tag etwas Neues zu machen, erfahren, erleben oder denken. Ob ich es täglich schaffe, weiß ich nicht, aber ich werde es zumindest versuchen.

Seid herzlich eingeladen, mich dabei zu begleiten.

Isabella Rose

isabella(at)heildenken.de

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