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Im Spätsommer 2013 platzte überraschenderweise mein „warmgefurzte Komfortblase“.  Plötzlich war ich Single-Mom mit zwei wundervollen Kindern. Nach dem ersten Schock und das Einrichten eines geregelten Alltags und eines freundlichen Umgangs mit meinem Ex-Mann stand ich nun vor ein paar großen Fragen: Wer bin ich? Was mag ich? Was will ich?

Jahrelang habe ich meine Kinder und meine Beziehung an erster Stelle gesetzt und meine eigenen Wünsche einfach vergessen. Und das war auch vollkommen in Ordnung so. Aber jetzt, da meine Kinder aus dem Gröbsten raus sind und ich plötzlich Zeit für mich selbst habe, will ich herausfinden, was mich glücklich macht.

 

Denn es geht um den Moment. Wir haben nur diesen Augenblick.

Bei meinem Streben nach Sicherheit (mein Mann/mein Haus/mein Auto) habe ich mir mein eigenes Gefängnis gebaut. Sicherheit ist ein Trugbild. Ich will raus aus der Sicherheit. Ich will das Leben spüren! Nur ich kann mir selber Glück schenken.

 

Der Blog ist eingeteilt in verschiedene Lebensphasen. 

Er beginnt mit der Zeit nach meiner Trennung, genannt "Mein erstes Mal". Zu der Zeit hatte ich mir vorgenommen, jeden Tag etwas Neues zu machen, erfahren, erleben oder denken. Am Ende des Tages bereuen wir nie das, was wir getan haben, sondern das, was wir nicht getan haben.

Als ich dann in eine gefestigtere Phase eintrat, schrieb ich die Einträge zu "Reset", da ich anfing, alles neu auf zu bauen, was zerstört worden war.

Dann war ich eine zeitlang angekommen und diese Beiträge tragen den Namen "Ankunft". Es sind keine großen neuen Erlebnisse, sondern vielmehr Gedanken, die mich bewegen und mich dazu bringen, ein ausgeglichenerer Mensch zu sein, der mit sich selber Frieden schließt.

Aber wie mich der Blog lehrt, wechseln sich diese Phasen gerne mal ab. Stillstand ist ja bekanntlich gleichzusetzen mit Tod. Also nennt man das Leben.

 

Viel Spaß dabei, mich auf meiner Reise zu begleiten.

Wie ich mich für die Virus-Zeit gewappnet habe und was am Ende wirklich hilft

Seit Jahren achte ich auf meinen Körper.

Wenn er sagt, dass er müde ist, lege ich mich schlafen.

Wenn er sagt, dass er hungrig ist, füttere ich ihn und esse nur so viel, bis ich fast satt bin.

Ich trinke nur Wasser, keinen Kaffee und selten Alkohol.

Mache jeden morgen meine fünf Tibeter, die taoistische Hirschübung und meditiere ein klitzekleines bisschen.

Jeden zweiten Tag mache ich heiß/kalt Duschen (der gute alte Kneipp)

Ich esse selten Fleisch, aber bei Süßigkeiten werde ich schwach...

Bei Krankheits- oder Erkältungsanzeichen verschreibe ich mir sofort Bettruhe, trinke unendlich viel Wasser und setze auf natürliche Heilmittel.

Ich lese kaum Nachrichten, mache nur Sport, wenn ich die Kraft dazu habe und singe und tanze...

 

Ich könnte hier noch stundenlang weiterschreiben, was ich tue, um den Körper, der mir geschenkt wurde, heil und möglichst Leistungsfähig bis an das Ende meiner Tage zu erhalten. Aus Liebe zu mir selbst.

 

Trotzdem erwischt es mich auch mal. Jetzt könnte ich mich fragen, warum?

 

Weil es keine Sicherheit gibt. Sicherheit ist eine Illusion. Das Leben ist dafür da, dass wir wachsen. Wir wachsen nur, wenn wir Herausforderungen bestehen. Dann wachsen wir über uns hinaus. Stillstand ist Tod.

Nach einer Welt ohne Krankheit und Dunkelheit zu streben ist ein tugendhaftes Bestreben und sollte natürlich weiterhin angestrebt werden, aber wie sähe diese Welt mit eitel Sonnenschein aus? Was löst das Bild einer perfekten Welt bei Dir aus? Wenn Du alles hättest und nicht mehr kämpfen müsstest?

Das Leben ist wie die Atmung. Man atmet ein, man atmet aus. Wenn wir versuchen, nur das eine in unserem Leben zu haben, dann atmen wir nur ein. Dann sterben wir.

Also ist die Frage, warum es uns „erwischt“ überflüssig, denn es wird uns erwischen. Auf die ein oder andere Art und Weise. Vielleicht nicht hart und vielleicht nicht so, wie wir gedacht haben.

 

Viel wichtiger ist „Wie gehe ich damit um, wenn es passiert?“

Lasse ich die Ausatmung, die Dunkelheit, mich lebensbedrohlich runter ziehen?

Wie komme ich aus einer schweren Situation heil raus?

 

Dein Geist hilft Dir, denn der Geist herrscht über die Materie. Dein Geist hat immer das letzte Wort. Dein Geist ist Deine Überzeugung. Dein Glaube. Genau deshalb sollten wir ihm genau so viel Aufmerksamkeit schenken, wie der Pflege unseres physischen Körpers. Weil wir es uns wert sind. Jeden Tag. Dies ist unsere Macht, lass sie uns stärken. 

Woran glaubst Du?

 

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Auf in die nächste Runde RESET

So, da wären wir dann mal wieder. Da mein bisheriger Arbeitgeber (SENVION GmbH) Insolvenz angemeldet hat und nur ein Bruchteil der Firma weiterverkauft wurde, stehe ich seit kurzem ohne Teilzeitbeschäftigung da.

Ich bin der Firma sehr dankbar. Sie war ein toller Arbeitgeber und die Kollegen top. Die fünfeinhalb Jahre waren wirklich sehr schön. Aber das Leben verändert sich ständig und es wäre ja auch zu langweilig, wenn sich keine neuen Gelegenheiten auftun würden.

Mit Schrecken habe ich erkannt, dass ich diesen Blog total vernachlässigt habe. Wahrscheinlich ist das so, wenn man es sich zu gemütlich in seiner Komfortblase macht. Da vergisst man manchmal seine Wünsche und Ziele, weil es so nett ist, wie es ist. Und daran ist überhaupt nichts falsch. Schon bevor die Firma Insolvenz anmeldete, nagte in mir der Zweifel, ob ich nicht doch lieber langsam meinen eigenen Weg einschlagen sollte. Den Sprung in die Selbständigkeit.

Aber als allein erziehende Mutter mit zwei Kindern überlegt man sich das zwei Mal.

Tja, und nun hat das Schicksal zugeschlagen. Was soll ich tun? Wieder eine Teilzeitbeschäftigung oder aufs Ganze gehen und mich als Hypnose Coach/Runen Yoga Lehrerin komplett selbständig machen?

Ich habe keine Ahnung.

Deshalb habe ich beschlossen, im Hier und Jetzt zu leben. Laut Eckhart Tolle soll das die Lösung sein und ich finde seinen Ansatz hervorragend. Wenn ich ganz im Hier und Jetzt bin, kann sich die Lösung verwirklichen. Schauen wir mal, ob es mir gelingt und wo mich diese Reise hinbringt.

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