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Im Spätsommer 2013 platzte überraschenderweise mein „warmgefurzte Komfortblase“.  Plötzlich war ich Single-Mom mit zwei wundervollen Kindern. Nach dem ersten Schock und das Einrichten eines geregelten Alltags und eines freundlichen Umgangs mit meinem Ex-Mann stand ich nun vor ein paar großen Fragen: Wer bin ich? Was mag ich? Was will ich?

Jahrelang habe ich meine Kinder und meine Beziehung an erster Stelle gesetzt und meine eigenen Wünsche einfach vergessen. Und das war auch vollkommen in Ordnung so. Aber jetzt, da meine Kinder aus dem Gröbsten raus sind und ich plötzlich Zeit für mich selbst habe, will ich herausfinden, was mich glücklich macht.

 

Denn es geht um den Moment. Wir haben nur diesen Augenblick.

Bei meinem Streben nach Sicherheit (mein Mann/mein Haus/mein Auto) habe ich mir mein eigenes Gefängnis gebaut. Sicherheit ist ein Trugbild. Ich will raus aus der Sicherheit. Ich will das Leben spüren! Nur ich kann mir selber Glück schenken.

 

Der Blog ist eingeteilt in verschiedene Lebensphasen. 

Er beginnt mit der Zeit nach meiner Trennung, genannt "Mein erstes Mal". Zu der Zeit hatte ich mir vorgenommen, jeden Tag etwas Neues zu machen, erfahren, erleben oder denken. Am Ende des Tages bereuen wir nie das, was wir getan haben, sondern das, was wir nicht getan haben.

Als ich dann in eine gefestigtere Phase eintrat, schrieb ich die Einträge zu "Reset", da ich anfing, alles neu auf zu bauen, was zerstört worden war.

Mittlerweile bin ich angekommen und die letzten Beiträge tragen nun den Namen "Ankunft". Es sind keine großen neuen Erlebnisse mehr, sondern vielmehr Gedanken, die mich bewegen und mich dazu bringen, ein ausgeglichenerer Mensch zu sein, der mit sich selber Frieden schließt.

 

 

Viel Spaß dabei, mich auf meiner Reise zu begleiten.

Mo

18

Feb

2019

Fehler begehen - Inspiration für alle wundervollen Mütter

Di

12

Feb

2019

Inspiration für alle liebevollen Gestresste

Do

07

Feb

2019

Inspiration für alle wundervollen Mütter

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So

16

Sep

2018

Weltneuheit: Runen Yoga

Seit drei Jahren habe ich im Geheimen an einer Yoga Art gearbeitet. Es wussten nur drei Personen davon: meine beiden Kinder und meine allerbeste Freundin.

 

Es war unheimlich schwer für mich, niemandem davon zu erzählen, denn ich bin so unglaublich begeistert von dem Schatz, den ich entdeckt habe und dem ich Form geben durfte. Aber mein Ziel war klar: Das uralte nordische Wissen, transportiert durch die ältesten skandinavischen Schriftzeichen, den Runen, der Menschheit zugänglich zu machen. Also setzte ich alles daran. Ich verbrachte Stunden in der Staatsbibliothek, las mich durch uralte Schriften, begann die Übungen zu exerzieren, bildete mich fort und kumulierte mein vorhandenes Wissen. All dies, um einen Yoga Kurs zu entwickeln, der für den heutigen Menschen ein ungeheuer wertvoller Schatz ist.

 

RUNEN YOGA - Über die ERDE und das WIR zum ICH

www.runen-yoga.com

 

Dies ist meine Berufung. Ich bin unendlich dankbar, sie mit euch teilen zu dürfen.

 

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Isabella

Sa

19

Mai

2018

Das Leben ist das Ziel

Neulich war ich auf der ChisaiiCon in Hamburg. (https://www.chisaiicon.de/) Dieses Erlebnis hat mir einen Denkanstoß gegeben. Ich hatte mir große Mühe gegeben, mich in meinen absoluten Lieblingsdarsteller, Kisuke Urahara aus dem Anime „Bleach“, zu verwandeln. Es war eine tolle Erfahrung. Menschen kamen zu mir und freuten sich, dass es mich gab und umarmten mich. Nicht, dass ich es nicht gewohnt bin, dass sich Menschen freuen, mich zu sehen, aber Fremde? Das ist schon was anderes.

Es erinnerte mich sehr an meine Zeit als ich als Sängerin mit der Gruppe Graceland auf Tour war und im ZDF Fernsehgarten auftrat. Da kamen auch wildfremde Menschen auf mich zu und wollten Autogramme oder ein Foto. Ich habe das nie verstanden. Die kannten mich doch gar nicht? Was haben sie in mir gesehen?

 

Wer bin ich? Mein ganzes Leben lang habe ich versucht, alles perfekt zu machen. Was auch immer ich angefangen habe, ich wollte darin die Beste sein. War es meine Ausbildung, meine Karriere als perfekte Assistentin oder die Über-Mutter, die mit ihren Superkräften den vorbildlichen Haushalt führt. Es war für mich immer eine Rolle, die ich gespielt habe. Die Hauptrolle in wechselnden Theaterstücken.

Ich wusste nicht, wer ich wirklich war und hatte Angst, ich wäre hinter all diesen Masken ein nichts. Ein niemand.

Als ich mich dieses Mal BEWUSST in jemanden verwandelt habe, wurde mir klar: Ich bin alles und nichts. In allen Masken steckte Isabella und trotzdem werde ich nie wissen, wer sie ist. Die Maske hätte nicht existieren können, wenn ich sie nicht kreiert hätte. Die Rolle wäre nicht gespielt worden, wenn ich sie nicht gespielt hätte.

Also habe ich aufgehört, mich selber definieren zu wollen. Das würde eh nur bedeuten, dass ich mir selber Grenzen setze und mich meiner Verantwortung entziehe, ich könnte etwas nicht ändern oder erreichen. Aber ich bin unendlich.

 

Jetzt freue ich mich auf mein nächstes Stück. Das wird bestimmt eine großartige Rolle!

Und in jedem Augenblick kann ich die Handlung des Stückes ändern. Ich werde weiterhin den Charakter verfeinern, der sich für die Freude entscheidet und Liebe und Mitgefühl verbreitet. Das Leben ist das Ziel.

 

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Isabella Rose

isabella(at)heildenken.de

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